DHfK Leipzig dementiert

Prokop schon nach der WM neuer Handball-Bundestrainer?

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Heißer Kandidat auf den Trainerposten der DHB-Auswahl: Christian Prokop.

Rouen - Christian Prokop soll der Nachfolger von Dagur Sigurdsson als DHB-Trainer werden. Doch sein aktueller Verein, der DHfK Leipzig, dementiert. 

Wunschkandidat Christian Prokop soll einem Medienbericht zufolge direkt nach der WM in Frankreich die Nachfolge des scheidenden Dagur Sigurdsson als Handball-Bundestrainer antreten. Dies berichtete die Bild am Donnerstag. Prokops Verein, der Bundesligist DHfK Leipzig, dementierte wenig später.

"Wir sind alle sehr überrascht gewesen, als wir das gelesen haben. Das können wir so nicht bestätigen", sagte Leipzigs Geschäftsführer Karsten Günther dem SID. Nach dem Bericht soll sich der Deutsche Handballbund (DHB) angeblich mit Leipzig auf eine Ablöse von 500.000 Euro geeinigt haben. Prokop würde zunächst in Doppelfunktion bis zum Sommer bei dem Bundesligisten und dem Verband arbeiten.

Fokus auf der Weltmeisterschaft

"Wir tun jetzt wirklich gut daran, uns auf die Weltmeisterschaft zu konzentrieren", sagte DHB-Vizepräsident Bob Hanning im SID-Interview vor dem deutschen WM-Auftakt gegen Ungarn am Freitag (17.45 Uhr/dkb.handball.de): "Ich kann versprechen, dass wir am 1. Juli einen guten neuen Bundestrainer haben werden. Hier gehört das im Moment aber überhaupt nicht hin, da wir uns in den kommenden Wochen voll auf das Sportliche konzentrieren wollen und werden."

Prokop: Trainer der Saison

Prokop, in der vergangenen Spielzeit als "Trainer der Saison" ausgezeichnet, gilt als absoluter Wunschkandidat des Verbandes. Er ist seit 2013 Trainer in Leipzig, schaffte 2015 den Aufstieg in die Bundesliga und sorgt dort mit seinem Team aktuell für Furore. Vor seinem Wechsel auf die Trainerbank spielte Prokop unter anderem beim HC Wuppertal und bei GWD Minden. Sigurdsson wird nach der WM Nationaltrainer Japans.

SID

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