NBA-Aus verhindert

Krimi gegen Houston: Nowitzki wehrt Matchball ab

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Dirk Nowitzki im Zweikampf gegen Houstons Josh Smith.

Dallas - Dirk Nowitzki hat mit seinen Dallas Mavericks in den Play-offs der Basketball-Profiliga NBA das Aus vorerst verhindert. Dabei hatten die Houston Rockets sogar schon Matchball.

Der Meister von 2011 hielt dem großen Druck stand, gewann das vierte Spiel der Achtelfinalserie gegen die Houston Rockets mit 121:109 und verkürzte auf 1:3. Am Dienstag geht es in Houston mit Spiel fünf weiter, für Dallas ist erneut ein Sieg Pflicht.

Nowitzki zeigte mit 16 Punkten und acht Rebounds eine ordentliche Leistung. Topscorer der Mavericks war Monta Ellis (31 Punkte). „Wir waren nicht bereit, nach Hause zu gehen“, sagte der Guard. Dallas muss allerdings drei weitere Siege holen, um die nächste Runde zu erreichen. Bislang hat noch kein Team in der NBA ein 0:3 gedreht.

Dallas nutzte eine Schwächephase der Rockets im zweiten und dritten Viertel, als das Team 17 Würfe in Serie vorbeisetzte. Die Mavs gingen mit 19 Punkten Vorsprung in den letzten Spielabschnitt und ließen Houston nicht noch einmal zurückkommen.

„Es war im vierten Viertel knapper, als wir uns das vorgestellt hatten“, sagte Nowitzki (36): „Eigentlich versucht man, die Führung auszubauen, aber das klappt gegen gute Teams nicht. Wir wollten die Führung halten.“ Die Rockets-Superstars James Harden (24 Punkte) und Dwight Howard (7 Rebounds) hatten die Mavericks besser im Griff als in den vorherigen Spielen.

Die Los Angeles Clippers gewannen 114:105 bei Meister San Antonio Spurs, glichen zum 2:2 aus und holten sich ihren Heimvorteil zurück. Chris Paul war mit 34 Punkten der überragende Gästespieler.

Bereits zuvor waren die Cleveland Cavaliers um Superstar LeBron James souverän ins Viertelfinale eingezogen. Die Cavs gewannen auch Spiel vier bei den Boston Celtics mit 101:93 und machten damit das 4:0 perfekt. Allerdings droht dem Titelaspiranten das Saisonaus von Schlüsselspieler Kevin Love. Der Forward kugelte sich bereits im ersten Viertel die Schulter aus.

Die Washington Wizards gewannen 125:94 gegen die Toronto Raptors und setzten sich ebenfalls mit 4:0 durch.

sid

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