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French Open: Das erwarten Tennisspieler aus der Region vom Spiel Alexander Zverev gegen Rafael Nadal

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Von: Björn Mahr

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Spielt heute gegen Rafael Nadal um den Finaleinzug bei den French Open: Alexander Zverev.
Spielt heute gegen Rafael Nadal um den Finaleinzug bei den French Open: Alexander Zverev. © Anne-Christine Poujoulat/afp

Heute kommt es bei den French Open zum Duell zwischen dem deutschen Tennisprofi Alexander Zverev und dem spanischen Superstar Rafael Nadal. Das erwarten Sportler aus der Region von diesem Match.

Kassel - Die deutschen Tennisfans fiebern dem nächsten Auftritt des Hamburger Profis Alexander Zverev entgegen. Heute (nicht vor 14.45 Uhr/Eurosport) bekommt es der Olympiasieger im Halbfinale der French Open in Paris mit dem spanischen Superstar Rafael Nadal zu tun – noch dazu an dessen 36. Geburtstag. Im zweiten Vorschlussrundenmatch stehen sich der Norweger Casper Ruud und der Kroate Marin Cilic gegenüber.

Can Franke Tennisspieler aus Kassel
Can Franke, Tennisspieler aus Kassel © Wilfried Müller

Wenn Zverev im Stade Roland Garros Nadal bezwingen und dann auch noch im Endspiel triumphieren sollte, wäre er erstmals die Nummer eins der Weltrangliste. Wir haben vor dem heutigen Match Tennisspieler aus dieser Region um eine Einschätzung gebeten und was sie Alexander Zverev wünschen.

Can Franke (22 Jahre, Kassel, KTC Bad Wilhelmshöhe): „Ich denke schon, dass Alexander Zverev eine Chance hat. Klar ist allerdings auch: Er trifft nun nicht auf einen 18-Jährigen, sondern auf einen Spieler, der 13-mal in Roland Garros triumphiert hat. Zverev muss sich bewusst machen, dass er im Verlauf des Matches auch mal leiden muss. Er muss in den wichtigen Momenten die richtigen Entscheidungen treffen und wird auch ein bisschen Glück brauchen. Dazu benötigt er eine gute Aufschlagquote. Er darf sich nicht von Nadals Vorhand dominieren lassen, sondern muss selbst Dominanz ausüben. Zverev spielt ja gegen den besten Sandplatzspieler, den es je gegeben hat. Vielleicht ist Nadal nach dem kräftezehrenden Duell mit Novak Djokovic etwas müde.“

Heike Wickert Tennisspielerin aus Homberg
Heike Wickert, Tennisspielerin aus Homberg © Wilfried Müller

Heike Wickert (50 Jahre, Homberg/BW Kassel): „Ich hoffe, dass Alexander Zverev gewinnt, bin mir aber nicht sicher, ob ihm dieser Erfolg gelingt. Rafael Nadal spielt schon sehr gutes Tennis. Wenn Zverev so viel mentale Stärke beweist. wie er das gegen Carlos Alcaraz getan hat, dann kann er Nadal auf jeden Fall schlagen. Wichtig wird sein, dass Zverev seinen Gegenspieler ins Laufen bringt, dass er ihn in die Ecken schickt. Nadal besitzt eine riesige Erfahrung auf Sand, chancenlos ist Zverev aber definitiv nicht.“

Andreas Klinke Tennisspieler aus Einbeck
Andreas Klinke Tennisspieler aus Einbeck © Jelinek, Hubert

Andreas Klinke (44 Jahre, Einbeck/TC Northeim): „Ich erwarte ein gutes Match. Ich denke, dass Rafael Nadal mit seiner langen Erfahrung schon bessere Karten hat, weil er in den entscheidenen Momenten immer einen Tick besser ist. Zudem ist Sand nun einmal der Belag von Nadal. Allerdings würde ich mich schon sehr freuen, wenn Alexander Zverev das Duell zu seinen Gunsten entscheidet. Ich bin gespannt, wie er sich mental präsentiert. Da muss er voll auf der Höhe sein, um eine Chance zu haben. Gegen Carlos Alcaraz hat Zverev ein sehr gutes Spiel gemacht. Wenn er daran anknüpfen kann, könnte es gegen Nadal klappen. Zverev braucht viele erste Aufschläge. Wenn er gut serviert, dann kann er nämlich viele freie Punkte machen.“

Martin Kares Tennisspieler aus Korbach
Martin Kares, Tennisspieler aus Korbach © Wilfried Müller

Martin Kares (37 Jahre, Korbach-Lelbach/ST Lohfelden): „Die Chancen stehen 50:50. Ich habe mir das Spiel von Rafael Nadal gegen Novak Djokovic bis zum Ende um 1.30 Uhr angesehen. Ich denke, dass Nadal da einige Körner liegengelassen hat. Deshalb dürfte Alexander Zverev schon körperliche Vorteile haben. Zverev hat sich extrem im Kopf gesteigert – er kann wirklich jeden schlagen. Ich war schon überrascht davon, dass er Carlos Alcaraz geschlagen hat – damit hätte ich nicht gerechnet. Es wird viel auf Zverevs Aufschlag ankommen.“ (Björn Mahr)

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