Sieg in Zakopane

Deutsche Skispringer spenden Siegprämie

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Severin Freund und seine Kollegen spenden ihre Siegprämie.

Zakopane - Die deutschen Skispringer haben auch den zweiten Team-Wettbewerb des WM-Winters gewonnen. Ihre Siegprämie wollen sie an den verletzten Fairall spenden.

Deutschlands Skispringer haben mit einer tollen Spendenaktion für den vor knapp zwei Wochen schwer gestürzten Amerikaner Nick Fairall auch außerhalb der Schanze Größe gezeigt. Das DSV-Quartett mit Michael Neumayer, Marinus Kraus, Richard Freitag und Severin Freund wird sein gesamtes Preisgeld in Höhe von 30 000 Schweizer Franken für den Sieg beim Team-Weltcup in Zakopane dem an der Wirbelsäule verletzten Fairall zukommen lassen.

„Dem Kerl geht es wirklich nicht gut. Er hat eine lange Reha-Phase vor sich. Wir haben uns gestern zusammengesetzt und sind im Team auf die Idee gekommen, unser Preisgeld zu stiften. Wir denken, das ist angebracht“, sagte Routinier Neumayer am Samstagabend in der ARD. Die deutsche Mannschaft hatte sich beim zweiten Mannschafts-Weltcup der Saison vor Österreich und Slowenien durchgesetzt.

Der beim Tournee-Finale in Bischofshofen gestürzte Fairall darf nach seiner Wirbelsäulenoperation auf eine vollkommene Genesung hoffen. „Nick ist in einem stabilen Zustand und macht jeden Tag Fortschritte. Er hat mit der Rehabilitation begonnen und ist auf dem Weg der Besserung“, teilte der US-Skiverband am Samstag mit. Eine Verlegung des 25-Jährigen aus dem Krankenhaus im österreichischen Schwarzach in seine Heimat sei aber wegen der ebenfalls erlittenen inneren Verletzungen noch nicht möglich.

dpa

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