Mündener Ruderer siegen im Sprintwettbewerb

Deutscher Meistertitel für Stadler/Djekovic

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Stolze Sieger: Lirion Djekovic (links) und Yannik Stadler bei der Siegerehrung der 23. Deutschen Sprintmeisterschaft in Essen. 

Essen – Yannik Stadler und Lirion Djekovic vom Mündener Ruderverein (MRV) gewannen die Deutsche Sprintmeisterschaft im B-Junioren-Doppelzweier.

Auf der gestauten Ruhr im Essener Stadtteil Kettwig herrschte nicht nur im Mündener Lager Gänsehaut pur: Knapp 3000 Zuschauer verwandelten die Regattastrecke im Ruhrtal in eine stimmungsvolle Arena. Unter Flutlicht sprintete das Mündener Duo im Wettbewerb der 15- und 16-Jährigen zu einem souveränen Start-Ziel-Sieg vor den Booten aus Kassel und den Lokalmatadoren aus Essen. „Das ist der absolute Wahnsinn und eine tolle Werbung für den Rudersport“, sagte MRV-Trainer Thomas Kossert.

Der Sprint über 350 Meter fristet im Rudern noch ein Schattendasein, während die Kurzstrecke im Kanurennsport seit 2012 sogar schon olympisch ist. Doch auch im Rudern scheint sich etwas zu tun. In Essen wurde am Wochenende das bislang stärkste Meldefeld einer Deutschen Sprintmeisterschaft registriert. 650 Ruderer aus 76 Vereinen waren dabei. Allein 25 Doppelzweier hatten bei den B-Junioren gemeldet, sodass fünf Vorläufe gefahren wurden. Die beiden Mündener gewannen ihren Vorlauf souverän und dominierten auch das Halbfinale.

„Mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft haben Yannik und Lirion schon jetzt Vereinsgeschichte geschrieben. Es ist die Krönung einer sehr erfolgreichen Saison“, so Vereinstrainer Thomas Kossert weiter. Es ist für den MRV der erste nationale Meistertitel seit der Wiedervereinigung.

Bei den Deutschen U17-Meisterschaften über 1500 Meter im Juli hatten Stadler und Djekovic die Medaillenränge als Vierte noch knapp verpasst, und Anfang September gewann der Mädchen-Doppelvierer des 225 Mitglieder zählenden Vereins Silber beim Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen in München.

Weitere Ergebnisse: Bei den A-Juniorinnen fuhren in Essen Paula Müller und Carlotta Rommel auf Rang acht. Gemeinsam mit Jasmina Bier gewann Rommel zudem das B-Finale im Seniorinnen-Doppelzweier und sicherte sich damit den sechsten Platz im Gesamtklassement. 

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