WM im Mai

Deutsches Team nach Olympia-Silber bescheiden: WM-Medaille wäre „unrealistisch“

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Die beiden Vereinskollegen aus München: Torwart Danny aus den Birken (r.) und Stürmer Frank Mauer.

Nach der sensationellen Silbermedaille in Pyeongchang bleibt das DEB-Team um Trainer Marco Sturm bescheiden im Hinblick auf die anstehende Weltmeisterschaft. 

Stuttgart - Das deutsche Eishockey-Team von Pyeongchang verzichtet nach dem Olympia-Silber auf hohe Ziele für die anstehende Weltmeisterschaft. „Wir sind nicht die große Eishockey-Nation. Wir müssen uns jetzt wieder von vorne beweisen, uns hinten anstellen“, sagte Bundestrainer Marco Sturm im „Aktuellen Sportstudio“ des ZDF.

Nach dem bislang größten Erfolg des deutschen Eishockeys dürften die Erwartungen für die WM vom 4. bis 20. Mai in Dänemark dennoch steigen. „Man muss da schon realistisch bleiben und kann nicht bei der WM wieder eine Medaille erwarten. Das wäre, denke ich, unrealistisch“, sagte Verteidiger-Star Christian Ehrhoff der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

Bei der WM sind auch die NHL-Stars wieder mit dabei

Sturm hatte die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bunds (DEB) bei den vergangenen beiden Weltmeisterschaften jeweils ins Viertelfinale geführt und in Südkorea einen nicht für möglich gehaltenen Finaleinzug geschafft. Anders als bei Olympia werden beim kommenden Turnier in Kopenhagen und Herning NHL-Profis dabei sein. Auch Sturm wird auf Verstärkungen aus Nordamerika setzen.

Dass Deutschlands Eishockey-Star Leon Draisaitl mit den Edmonton Oilers nicht an den NHL-Playoffs teilnehmen wird und damit für die WM infrage kommt, steht bereits fest. Der 22-Jährige hat generell stets seine Bereitschaft erklärt, für das Nationalteam zu spielen.

Sturm als Coach in die NHL?

Sturm bekräftigte unterdessen sein Interesse an einem Engagement als Trainer in der NHL, bestätigte aber auch: „Es ist momentan kein Thema. Ich genieße jetzt die Zeit mit meinen Jungs.“ Ein Abschied vom DEB vor Ablauf seines vor Olympia bis 2022 verlängerten Vertrags scheint jedoch nicht ausgeschlossen.

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dpa

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