Basketball

Dortmund und ALBA kooperieren: "Hat nichts mit FC Bayern zu tun"

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Hans-Joachim Watzke (l), Vorsitzender der Geschäftsführung Borussia Dortmund, und Axel Schweitzer, Vorstandsvorsitzender der ALBA group und Aufsichtsrat des Basketballvereins ALBA Berlin, posieren am Dienstag in Berlin am Rande einer Pressekonferenz.

Berlin - Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund und Basketball-Topclub ALBA Berlin gehen eine Kooperation ein. Die soll aber nichts mit dem FC Bayern zu tun haben.

„Es geht darum, voneinander zu lernen und über den Tellerrand zu schauen“, sagte Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke am Dienstag in Berlin: „Es ist auch ein bisschen ein Experiment.“ Eine zeitliche Begrenzung des „Pilotprojekts“ gebe es nicht, erklärte Watzke. „Es ist kein Kurzzeitprojekt, wir lassen es ein paar Jahre laufen.“

Laut ALBA-Aufsichtsratschef Axel Schweitzer verbindet die Clubs eine gemeinsame Wertebasis. „Wir stehen für den echten Sport. Wir stehen für Leidenschaft und Hingabe“, erklärte der ALBA-Chef. „Beide Clubs gehen nicht die Wege, die schon eine Million Mal getrampelt wurden, sondern auch Neuland.“ Gemeinsam haben beide Vereine auch eine Rivalität mit dem FC Bayern München. „Es hat überhaupt nichts mit dem FC Bayern zu tun“, sagte Watzke zur Kooperation. „Davon werden sie sich auch nicht beeindrucken lassen.“

Die beiden Spitzenvereine wollen sich unter anderem über Vermarktung und Scouting, im Social-Media-Bereich sowie im Jugendbereich austauschen. ALBA habe etwa einen Vorsprung im Marketing in China, nannte Watzke als Beispiel.

Angedacht ist auch ein gemeinsames Training der Profis und ein Erfahrungsaustausch zwischen Fußball-Trainer Thomas Tuchel und Basketball-Coach Sasa Obradovic etwa über Trainingsmethodik, Regeneration und Ernährung. Zudem ist ein gemeinsamer Fanshop in Berlin in der Planung. Einen Kontrakt haben die beiden Seiten nicht unterschrieben. „Wenn wir uns die Hand geben, ist das wie ein Vertrag“, sagte Watzke.

dpa

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