Ecclestone hofft bis März auf Klarheit in Besitzerfrage

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Chefvermarkter der Formel 1: Bernie Ecclestone. Foto: Srdjan Suki

München (dpa) - In der Frage nach dem künftigen Besitzer der Formel 1 hofft Chefvermarkter Bernie Ecclestone bis zum Start der kommenden Saison im März auf Klarheit. Derzeit hält die Luxemburger Investmentgesellschaft CVC mit 35,5 Prozent den größten Anteil an der Grand-Prix-Serie.

Ob CVC-Mitgründer Donald MacKenzie aber tatsächlich verkaufen will, ist nicht sicher. "Meine Hoffnung ist, dass wir zum Start der nächsten Saison definitiv wissen, ob CVC verkauft - oder nicht", zitierte das "Handelsblatt" Ecclestone.

Der Kreis potenzieller Übernahmekandidaten ist begrenzt. Vermutlich seien "nur vier Interessenten auch in der Lage, einen solchen Kauf auch finanziell zu stemmen", erklärte der Brite weiter. CVC schöpft zwar seit Jahren Gewinne in Millionenhöhe aus der Formel 1 ab, doch die Rennserie steckt in einer Krise. Einer der Brennpunkte betrifft die EU-Wettbewerbshüter, die die Verteilung der Gelder und damit die Machtstrukturen in der Königsklasse ins Visier genommen haben.

Zu seiner weiteren Zukunft als Chefvermarkter im Falle eines Besitzerwechsels äußerte sich Ecclestone zurückhaltend. "Das ist eine Frage, die kann letztlich nur der Eigentümer entscheiden", sagte der mittlerweile 85-Jährige. Die Saison 2016 beginnt mit dem Grand Prix von Australien am 20. März.

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