Formel 1 auf Irrweg?

Ecclestone übt Kritik: "Sachen, die ich nie tun würde"

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Bernie Ecclestone hat als Ehrenpräsident keinen Einfluss mehr auf das Tagesgeschäft der Formel 1.

Der frühere Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone sieht seine Nachfolger auf einem Irrweg. "Im Moment machen die Sachen, die ich nie tun würde oder getan hätte", sagte der Brite der "Welt am Sonntag" vor dem Grand Prix in Monaco.

Monte Carlo - Der 86-Jährige kritisierte die neue Führung der Rennserie vor allem für ihr deutlich stärkeres Engagement in den sozialen Netzwerken. "Ich war und bin nie von dieser Art Kommunikation überzeugt gewesen, weil ich nie überzeugt war, dass dieses Medium einen guten Beitrag zum Thema Formel 1 leisten kann", sagte Ecclestone.

Er warnte davor, dass die Lockerung der entsprechenden Richtlinien die Fernsehsender verunsichern würde, die sich die Rechte an den Rennen für viel Geld gesichert haben und nun um ihre Exklusivität fürchten würden. Teams und Fahrer dürfen in diesem Jahr erstmals kurze Video-Sequenzen aus dem Fahrerlager und der Boxengasse über ihre eigenen Internet-Kanäle ausspielen. Dies hatte Ecclestone stets untersagt.

Der langjährige Chefvermarkter war zu Beginn des Jahres vom neuen Formel-1-Besitzer Liberty Media entmachtet worden und hat als Ehrenpräsident keinen Einfluss mehr auf das Tagesgeschäft. Zuletzt hatte Ecclestone mehrfach Kritik an der neuen Richtung der Formel 1 geübt. Im Gegenzug bezeichnet der neue Geschäftsführer Chase Carey die Politik Ecclestones als veraltet und kurzsichtig.

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