DEL Playoff-Finale

Serienmeister München deklassiert Berlin im Final-Showdown

Die Münchner Spieler jubeln mit dem Pokal. Foto: Sven Hoppe
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Die Münchner Spieler jubeln mit dem Pokal. Foto: Sven Hoppe
Steven Pinizzotto überschüttet Münchens Trainer Don Jackson mit Weißbier. Foto: Sven Hoppe
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Steven Pinizzotto überschüttet Münchens Trainer Don Jackson mit Weißbier. Foto: Sven Hoppe
Mads Christensen von München jubelt über sein Tor zum 4:1 gegen die Eisbären. Foto: Sven Hoppe
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Mads Christensen von München jubelt über sein Tor zum 4:1 gegen die Eisbären. Foto: Sven Hoppe
Trainer Uwe Krupp von Berlin zieht einen beschrifteten Zettel aus dem Jackett. Die Notizen haben ihm auch nicht geholfen. Foto: Andreas Gebert
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Trainer Uwe Krupp von Berlin zieht einen beschrifteten Zettel aus dem Jackett. Die Notizen haben ihm auch nicht geholfen. Foto: Andreas Gebert
Die Spieler von München und Berlin gehen sich hinter dem Tor an die Wäsche. Foto: Sven Hoppe
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Die Spieler von München und Berlin gehen sich hinter dem Tor an die Wäsche. Foto: Sven Hoppe
Der EHC Red Bull München setzte sich im entscheidenden Finalspiel gegen die Eisbären Berlin durch. Foto: Sven Hoppe
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Der EHC Red Bull München setzte sich im entscheidenden Finalspiel gegen die Eisbären Berlin durch. Foto: Sven Hoppe

Auf das Happy End einer der schwersten Playoff-Serien wollte Red Bull München adäquat anstoßen. Eine lange Partynacht war geplant. Die unterlegenen Eisbären Berlin dagegen haderten nach dem verpassten Coup mit sich. Zudem müssen sie sich einen neuen Torhüter suchen.

München (dpa) - Nach diesem famosem Endspiel wollten die Münchner Hattrick-Sieger nur noch feiern. Die Schlusssirene zum 6:3 im letzten Finalspiel der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gegen die Eisbären Berlin war der Startschuss für eine lange Partynacht.

"Erstmal saufen!", antwortete Nationalspieler Frank Mauer am Donnerstagabend lachend mit Bier und Zigarre in der Hand auf die Frage, wie die nächsten Tage und sein möglicher WM-Plan im Mai aussehen. "Jetzt feiere ich erstmal. Ein Titel ist nichts Selbstverständliches", sagte auch Yannic Seidenberg, wie Mauer einer der deutschen Olympia-Helden.

Freude und Erleichterung waren enorm bei den Bayern nach dem dritten Meistertitel in Serie. "Diese Playoffs waren mit Abstand die größte Herausforderung", sagte Erfolgstrainer Don Jackson. Im Finale war München drauf und dran, den Meisterpokal noch zu verspielen, als Berlin in der Serie zwei Siege aufholte und ein alles entscheidendes siebtes Match erzwang. "Mit der Situation mussten wir erstmal klar kommen. Heute hatten wir die richtige Mentalität", sagte Mauer.

Konrad Abeltshauser (13. Minute), Jon Matsumoto (16.), Steven Pinizzotto mit einem Doppelpack (17./28.), Mads Christensen (20.) und Brooks Macek (47.) hatten zuvor den Sieg herausgeschossen. Für die Gäste waren Micki DuPont (12.), Jamie MacQueen (45.) und James Sheppard (48.) erfolgreich. Die tapferen Hauptstädter müssen nach dem bis dato letzten Erfolg 2013 weiter auf den achten DEL-Titel warten.

Immerhin erspielte sich die Truppe von Trainer Uwe Krupp viel Respekt und Hochachtung auch vom Gegner. "Berlin war immer so gefährlich. Wir haben eine großartige Defensive gebraucht", sagte München-Trainer Jackson. "Berlin hat uns alles abverlangt. Das war ein Top-Gegner. Wir hätten das Ding auch verlieren können", räumte Mauer ein.

Für die Eisbären war das nur ein schwacher Trost. "Wir haben einfach nicht unser Spiel gemacht. Gerade im ersten Drittel waren wir nicht gut genug", sagte Routinier André Rankel, der seinen achten DEL-Titel verpasste. Torwart Petri Vehanen hätte seine erste Meisterschaft in Deutschland feiern und die Karriere damit perfekt beenden können. Nach der Niederlage erklärte der 40 Jahre alte Finne seinen Rücktritt vom Profisport. "Alles fing Mitte der 80er Jahre an und irgendwann wurde aus meinem Hobby mein Beruf. Jetzt ist es Zeit, das Kapitel zu beenden", schrieb der Ex-Weltmeister bei Twitter.

In München wollen es zwei Altmeister dagegen weiter wissen. Sowohl der 36 Jahre alte Jason Jaffrey als auch der ein Jahr ältere Michael Wolf wollten ihre Laufbahn so kurz nach dem Titelerfolg nicht beenden. "Mal schauen. Es kann durchaus sein, dass es noch weiter geht", verkündete Kapitän Wolf noch auf dem Eis, ehe es für eine lange Partynacht in die Kabine und dann in ein Lokal weiterging.

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