Lustige Sprüche und viele Helfer

Auffälligkeiten des Weltcup-Wochenendes: Ein Geburtstag und Überraschungen

Jürgen Hensel.
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Hatte am Freitag Geburtstag: OK-Chef Jürgen Hensel.

An dieser Stelle schauen wir sonst auf die bunten Geschichten rund um den Weltcup in Willingen. Ohne Zuschauer fallen die aber größtenteils weg. Wir haben dennoch einige Auffälligkeiten gefunden.

Der 60. Geburtstag

Jürgen Hensel ist einer von drei Präsidenten des SC Willingen und zudem Chef des Organisationskomitees für das Weltcup-Wochenende. Am Freitag wurde Hensel 60 Jahre alt. Und das brachte ihm eine Einblendung im TV sowie eine Erwähnung der beiden Kommentatoren Jürgen Bangert und Gunnar Puk ein. Gefeiert hätte er sicherlich trotzdem gern mit mehr Gästen an der Schanze.

Die Kommentatoren

Apropos Kommentatoren: Die hatten keinen leichten Job an diesem Wochenende. Denn auch wenn keine Fans dabei waren, saßen Bangert und Puk im Sprecherhäuschen und begleiteten die Springer von Freitag bis Sonntag. Wie gewohnt mit qualifizierten Einschätzungen sowie lustigen Sprüchen und einer Menge Mallorca-Hits. Warum? Weil im Fernsehen eben ordentlich Stimmung rüberkommen soll.

Übrigens war es der sechste Einsatz von Puk als Stadionsprecher. „Ich habe mich genauso wie die Jahre zuvor auf den Weltcup vorbereitet. Für mich ist die Arbeit genauso wie immer, nur das Feedback der Zuschauer fehlt eben“, sagt der 36-Jährige und ergänzt: „Das Wochenende macht uns aber trotzdem richtig Spaß, und ich hoffe, dass das auch so rüberkommt.“

Die Helfer

350 Free Willis waren im Einsatz, gerade mal ein Viertel der fast 1400 Freiwilligen, die sonst rund um den Weltcup mit anpacken. Und das alles ehrenamtlich, ohne Party hinterher. Ein Großteil der Helfer musste auch täglich zum Schnelltest – Ergebnis: alle negativ. „Alle Free Willis haben sich vorbildlich verhalten. Ich kann allen Helfern und Abteilungen nur Danke sagen, ohne sie wäre der Weltcup nicht möglich gewesen“, sagte OK-Chef Hensel.

Die Überraschungen

Der Slowene Bor Pavlovcic überraschte die Konkurrenz am Samstag mit einer starken Vorstellung. Mit Rang vier feierte er seine beste Weltcup-Platzierung. Und der Schweizer Simon Ammann schaffte am Sonntag den Sprung unter die Top Ten, erstmals in dieser Saison. (Friederike Weiler und Maximilian Bülau)

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