Basketball-Bezirksliga

Erst mit Center und Coach läuft’s: PSV Münden siegt spät und ist jetzt Spitzenreiter

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Zeigten erst nach der Pause ihre Stärken beim SCW Göttingen III: Emir Alickovic (rechts) und seine Teamkollegen vom PSV Münden drehten die Parte in Weende in der zweiten Halbzeit.

Göttingen – Einen gelungenen Start ins neue Jahr feierten die Bezirksliga-Basketballer des PSV Münden. Beim 67:53 (24:30)-Auswärtssieg über den SCW Weende-Göttingen III tat sich der neue Tabellenführer aber bis zur Pause überraschend schwer.

„Das war in der ersten Halbzeit gar nichts“, gestand Aufbauspieler Emir Alickovic unumwunden ein. Zwar hatte sein Team nach einer von beiden Teams nervös geführten Anfangsphase mit 5:0 vorne gelegen, dann aber immer mehr den Faden verloren. Weil weder im Angriff etwas klappte – der Weender Korb schien phasenweise vernagelt – noch die ansonsten so starke Abwehr einen guten Job machte und auch die Rebounds zumeist beim Gegner landeten, ging das erste Viertel noch mit 11:10 und das zweite sogar mit 19:14 an die Gastgeber.

Mit Center Christof Precht, der zusammen mit Coach Jens Rietdorf im Stau gestanden und es erst zur zweiten Halbzeit nach Göttingen geschafft hatte, wurde es dann nach dem Seitenwechsel deutlich besser. Wie schon so oft in dieser Saison kamen die Mündener hoch motiviert und vor allem voll konzentriert aus der Halbzeitpause und spielten die Gastgeber von da an förmlich an die Wand.

Nachdem sie den dritten Spielabschnitt mit 24:9 für sich entschieden hatte, ließen sie auch im Schlussviertel kaum nach und gewannen auch diesen mit 14:9. Mit 16 Punkten bester Werfer war Christian Richardt, der allerdings wie die meisten anderen PSVer erst nach der Pause so richtig aufdrehte. Der einzige Mündener, der über die volle Spielzeit Normalform zeigte, war der mit 15 Zählern zweitbeste Scorer Haris Smakic.

PSV Münden:Richardt 16, Smakic 15, Münch 12, Alickovic 11, Precht 4, Gashi 4, F. Füllgraf 3, Postglione 2, Fiedler.

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