Essen statt Party:

So feiern die Handballer WM-Platz sieben

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Uwe Gernsheimer schreibt Autogramme.

Doha - Die deutschen Handballer haben ihren Erfolg bei der WM in Katar mit einem genüsslichen Abendessen statt der sonst üblichen Party gefeiert.

Auf Einladung der deutschen Botschaft speisten Bundestrainer Dagur Sigurdsson und seine Spieler am Samstag im Restaurant „Al Murjan“. Nach dem 30:27 (16:14)-Erfolg über Slowenien im Spiel um Platz sieben und der gesicherten Teilnahme an einem Olympia-Qualifikationsturnier ließen es sich die Spieler schmecken. „Wir fliegen morgen früh und deswegen geht es nicht so lange. Und bei mir sowieso nicht“, sagte der Bundestrainer.

„Die Jungs haben einen Riesencharakter gezeigt“, lobte der Isländer seine Akteure und insbesondere deren Willen. Binnen 24 Stunden hatten sie sich aus dem Tief von zwei Niederlagen gegen Katar (24:26) und Kroatien (23:28) befreit. „Es war das neunte Spiel in 18 Tagen, und da geht es nur über den Kopf und den Willen und Charakter“, sagte er.

Nach seiner Meinung hatte auch die vertraute Spielstätte Lusail Multipurpose Hall seinen Spielern eine gewisse Sicherheit gegeben. Immerhin hatte die deutsche Mannschaft dort die Vorrunde ohne Niederlage absolviert und auch das Achtelfinale gegen Ägypten gewonnen. „Man hat gespürt, dass als wir in die Halle kamen, die Jungs ein gutes Gefühl hatten“, sagte Sigurdsson.

dpa

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