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FC Bayern München: Diese Kader-Veränderungen sind noch geplant

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Mit Sadio Mané bekommt der FC Bayern München den Wunschspieler. Trotzdem gibt es für die Verantwortlichen viel zu tun - was Abgänge und Zugänge betrifft.

München – Der Deal von Sadio Mané vom FC Liverpool zum FC Bayern München ist fast fix. Der Senegalese soll in dieser Woche einen Dreijahresvertrag unterschreiben. Zuvor hatten die Bayern schon die Transfers von Noussair Mazraoui und Ryan Gravenberch von Ajax Amsterdam verkündet. Damit sind die Transferplanungen diesen Sommer jedoch noch lange nicht abgeschlossen.

Allen voran der angestrebte Abgang von Robert Lewandowski wird nun in den Fokus von Sportvorstand Hasan Salihamidzic und den Vorstandsvorsitzenden Oliver Kahn rücken. Auch wenn Mané nicht als direkter Nachfolger vorgesehen ist, hat man mit ihm immerhin einen weiteren torgefährlichen Offensivmann dazugewonnen. Der FC Barcelona, Lewandowskis angestrebtes Traumziel, hat durch Anteil- und Rechteverkäufe derweil neues Geld zur Verfügung. Das erste Angebot der Katalanen war zu niedrig. Dass sich beide Parteien am Ende auf einen Transfer einigen, ist wahrscheinlich. Die Bayern werden aller Voraussicht nicht weiter auf Lewandowskis bestehenden Vertrag verweisen, sondern bei einer Ablöse zwischen 40 und 50 Millionen Euro einem Transfer zustimmen.

FC Bayern München: Bleibt der Lewandowski-Back-Up Chupo-Moting?

Die zweite offene Baustelle hängt eng mit Lewandowski zusammen. Es geht um die Back-Up-Position im Angriff. Diese nimmt bislang Eric-Maxim Chupo-Moting ein. Gerüchte um einen Abschiedswunsch des Stürmers dementierte dessen Berater Roger Wittmann zuletzt. Mit Joshua Zirkzee kommt ein weiterer Stürmer von einer erfolgreichen Leihstation zurück - könnte diese Rolle daher auch einnehmen. Jedoch meldet der Niederländer Ansprüche an, zu spielen. Zudem beschäftigt sich der Rekordmeister mit Sasa Kalajdzic vom VfB Stuttgart. Ein Transfer des Österreichers wäre jedoch ein Vorgriff auf die Zukunft. Als sofortiger Lewandowski-Nachfolger wäre er nicht vorgesehen. Es ist davon auszugehen, dass ein Lewandowski-Nachfolger kommt und einer der drei anderen Kandidaten als dessen Backup agieren wird.

Ebenfalls in der Offensive beheimatet ist Serge Gnabry. Der Vertrag des deutschen Nationalspielers läuft 2023 aus. Gespräche über eine Verlängerung sind ins Stocken geraten. Können sich die Münchner mit Gnabry nicht einigen, würden sie auf einen Verkauf drängen, um die letzte Chance auf eine Ablösesumme wahrzunehmen. Auch hierbei sorgt der Mané-Transfer für Ruhe bei den Bayern. Sie wären auch bei einem kurzfristigen Abgang Gnabrys nicht unbedingt zum Handeln gezwungen.

Serge Gnabry (links) und Robert Lewandowski.
Könnten den FC Bayern München beide verlassen: Serge Gnabry (links) und Robert Lewandowski. © IMAGO/Darius Simka

Sabitzer soll den FC Bayern München für Laimer verlassen

Veränderungen könnte es auch nach dem Gravenberch-Transfer im zentralen Mittelfeld geben. Marcel Sabitzer ist den Münchnern mit einem Jahresgehalt von 10 Millionen Euro zu teuer. Im vergangenen Jahr als erhoffte Verstärkung gekommen, war er in der letzten Saison nur Ersatzspieler. Stattdessen wollen die Bayern Konrad Laimer von RB Leipzig holen. Die Sachsen rufen ein Jahr vor Vertragsende eine Summe von 25 Millionen Euro auf.

Auch ganz hinten, in der Innenverteidigung, könnte es noch Bewegung beim Dauermeister geben. Nachdem Niklas Süle den Verein verließ, wurde noch kein Ersatz verpflichtet. Es deutet vieles darauf hin, dass Benjamin Pavard nach innen rücken soll. Der Franzose ist gelernter Innenverteidiger, spielte aber bei den Bayern immer rechts. Diese Position könnte er nun für Zugang Mazraoui freimachen. Ob die Innenverteidigung mit den wackeligen Dayot Upamecano und Lucas Hernandez für die Bayern-Ansprüche reicht, ist umstritten.

Mit dem Verkauf von Marc Roca hat der FC Bayern bereits für Transfereinnahmen gesorgt. Weitere Kandidaten dafür sind die Ersatz-Außenverteidiger Bouna Sarr und Omar Richards. Das Transferfenster bleibt für Bayern München in beide Richtungen ein sehr heißes. (Jan Oeftger)

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