Start im Riesenslalom wahrscheinlich

Peinlicher Moment: Neureuther muss Skipass kaufen

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Kann sich auch in der Schweiz einen Namen machen: Felix Neureuther ist in unserem Nachbarland bislang offenbar noch nicht wirklich bekannt.

St. Moritz - Felix Neureuther scheint in der Schweiz ein unbeschriebenes Blatt zu sein. Als das Ski-Ass seine Akkreditierung vergisst, will ihn das Liftpersonal nicht auf die Piste lassen.

Felix Neureuther ist der vielleicht bekannteste deutsche Wintersportler - in der Schweiz ist er aber anscheinend noch nicht bekannt genug. Als er am Mittwoch vor dem WM-Riesenslalom in St. Moritz ein paar Testfahrten absolvieren wollte, wurde ihm der Zutritt zum Lift verweigert. Neureuther hatte seine Akkreditierung im Hotel vergessen, ohne diesen Ausweis wollte ihn das Liftpersonal nicht einsteigen lassen. Weil er kein Geld dabei hatte, musste der Servicemann die 79 Schweizer Franken für den Tagesskipass auslegen.

Beim Riesenslalom will der 32-Jährige trotz erneuter Rückenschmerzen an den Start gehen. Neureuther sagte einen Tag vor dem Wettkampf am Freitag (09.45/13.00 Uhr) in St. Moritz, die Muskelverhärtung in der Lendenwirbelsäule habe sich dank Physiotherapie positiv entwickelt. „Stand jetzt bin ich morgen definitiv am Start“, verkündete er nach dem Training am Donnerstag.

Verletzung beim Team-Event zugezogen

Der deutsche Weltcup-Rekordsieger hatte sich die Verletzung bei einem Sprung im Team-Event am Dienstag zugezogen. Unmittelbar danach hatte er selbst nicht damit gerechnet, beim Riesentorlauf am drittletzten Tag der Weltmeisterschaften in der Schweiz antreten zu können, wie er erzählte. Zum WM-Abschluss steht am Sonntag noch der Slalom an.

Neben Neureuther schickt der Deutsche Skiverband beim Riesenslalom noch Stefan Luitz und Linus Straßer an den Start. Außer Neureuther gehört vor allem Luitz als Drittplatzierter des Weltcups von Garmisch-Partenkirchen zu den Hoffnungen auf einen Podestrang.

dpa, sid

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