„Es war kurios“

Insektenplage in Wimbledon: „Überall waren Fliegen“

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Der französische Tennisspieler Jo-Wilfred Tsonga ist von den kleinen Plagegeistern in Wimbledon genervt.

Kleine Fliegen, die teils sogar in Ohren und Nasen der Tennis-Stars bei Wimbledon hineinfliegen, sorgen für Schlagzeilen. Die Briten haben dem Phänomen nun sogar einen Namen gegeben. 

London - Tausende fliegender Ameisen haben in Wimbledon die Tennisprofis gequält und für skurrile Szenen gesorgt. Ob Florian Mayer während seines Zweitrunden-Matches gegen Marin Cilic, der Franzose Jo-Wilfred Tsonga oder der Brite Alijaz Bedene: Immer wieder mussten am Mittwoch Spieler die kleinen Tiere von den weißen Klamotten fegen, aus dem Gesicht wischen oder von ihren Tennisschlägern vertreiben. Die Kroatin Donna Vekic sprühte sich während ihrer Partie gegen Johanna Konta aus Großbritannien sogar mit Insektenschutz ein, um sich gegen die lästigen Tiere zu schützen.

Die Briten haben für das Phänomen sogar einen Namen: den „Flying Ant Day“. Demnach fliegen die Tiere in riesigen Schwärmen los, wenn die neue Königin das Nest verlässt. Begünstigt durch die feucht-warmen Bedingungen bei Temperaturen von rund 30 Grad Celsius bevölkerten die Ameisen auch den Center Court und die übrigen Rasenplätze.

„Es war kurios. Überall waren Fliegen, Fliegen“, sagte Tsonga nach seinem Sieg gegen den Italiener Simone Bolelli in Verkennung der Fachkenntnisse auf dem Gebiet der Fauna. „Sie waren sehr klein, es waren so viele. Sie krochen in Ohr und Nase“, sagte er genervt.

dpa

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