„Vettel war aggressiver“

Ferrari-Boss kritisiert Vettel-Teamkollege Räikkönen

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Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen.

Shanghai - Ferrari-Boss Sergio Marchionne hat Formel-1-Pilot Kimi Räikkönen nach seinem fünften Platz beim Großen Preis von China kritisiert. Der Finne liegt in der Fahrerwertung bereits 21 Punkte hinter Teamkollege Vettel.

Die Mahnung für Kimi Räikkönen kam von höchster Stelle. Ferrari-Boss Sergio Marchionne persönlich zeigte sich von der Vorstellung des Formel-1-Teamkollegen von Sebastian Vettel in China keineswegs erfreut. Der Finne konnte das Tempo von Mercedes-Mann Lewis Hamilton und Vettel nicht mitgehen, hinter den beiden Red Bull blieb ihm dann nur Platz fünf. Zudem nörgelte Räikkönen über die Scuderia-Strategie.

„Vielleicht sollten sie sich mal zusammensetzen und mit ihm reden“, ließ Marchionne italienischen Medien zufolge Teamchef Maurizio Arrivabene nach dem Grand Prix am Sonntag wissen. Räikkönen habe ihm während des zweiten Saisonrennens zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt erschienen, sagte der Fiat-Chef weiter. „Vettel war aggressiver.“

Ferrari-Boss Sergio Marchionne.

Räikkönen kam in Shanghai zu einem frühen Zeitpunkt nicht an Red-Bull-Mann Daniel Ricciardo vorbei und hielt so auch seinen Teamkollegen Vettel auf, der am Ende Sieger Hamilton nicht mehr gefährlich werden konnte. „Wir hätten einen besseren Job machen müssen“, kritisierte Räikkönen hingegen sein Team, das ihn zu einem früheren Reifenwechsel hätte reinholen sollen. In seinem wohl letzten Ferrari-Jahr muss der 37-Jährige noch erheblich aufdrehen. Nach zwei Rennen hat der Finne in der Formel-1-Fahrerwertung bereits 21 Zähler Rückstand auf Teamkollege Sebastian Vettel und Mercedes-Pilot Lewis Hamilton (beide 43 Punkte).

Die Autos und Fahrer der Formel 1 in der Saison 2017 im Überblick

Der neue Silberpfeil hört auf den wenig klanghaften Namen „Mercedes F1 W08 EQ Power+“.
Der neue Silberpfeil hört auf den wenig klanghaften Namen „Mercedes F1 W08 EQ Power+“. © AFP
Der erste Fahrer und auch große Favorit auf den WM-Titel ist Lewis Hamilton.
Der erste Fahrer und auch große Favorit auf den WM-Titel ist Lewis Hamilton. © AFP
Ihm zur seite steht mit Valtteri Bottas ein großes Talent. Er wird sich Hamilton aber wohl eher unterordnen als sein Vorgänger.
Ihm zur seite steht mit Valtteri Bottas ein großes Talent. Er wird sich Hamilton aber wohl eher unterordnen als sein Vorgänger. © AFP
Deutlich weniger kompliziert ist der Name des neuen Bolidens von Red Bull: „Red Bull RB13“
Deutlich weniger kompliziert ist der Name des neuen Bolidens von Red Bull: „Red Bull RB13“ © AFP
Wir bereits in der vergangenen Saison sitzt Daniel Ricciardo im Cockpit für die roten Bullen.
Wir bereits in der vergangenen Saison sitzt Daniel Ricciardo im Cockpit für die roten Bullen. © AFP
Sein Teamkollege ist Max Verstappen.
Sein Teamkollege ist Max Verstappen. © AFP
Mit der neuen „roten Göttin“ will Ferrari wieder einen ernsthaften Angriff auf den WM-Thron wagen. Der „Ferrari SF70-H“ wird gesteuert von...
Mit der neuen „roten Göttin“ will Ferrari wieder einen ernsthaften Angriff auf den WM-Thron wagen. Der „Ferrari SF70-H“ wird gesteuert von... © AFP
... Sebastian Vettel, der in seinem dritten Jahr bei der Scuderia nun auch ganz oben stehen wird.
... Sebastian Vettel, der in seinem dritten Jahr bei der Scuderia nun auch ganz oben stehen wird. © AFP
Weltmeisterlich ist auch sein Teamkollege: Kimi Räikkönen.
Weltmeisterlich ist auch sein Teamkollege: Kimi Räikkönen. © AFP
Seit inzwischen neun Jahren mischt Force India in der Formel 1 mit. Der „Force India VJM10“ soll dabei helfen, sich noch weiter oben zu etablieren.
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Gesteuert wird der Renner von Esteban Ocon und Sergio Pérez.
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Deutlich länger dabei ist dagegen der Williams-Rennstall. Das Traditionsteam schickt in der Saison 2017 den „Williams FW40“ ins Rennen.
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Felipe Massa will mit dem Renner in seiner diesmal endgültig letzten F1-Saison noch einmal den Jungspunden die Auspuffrohre zeigen.
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Einer dieser jungen Talente ist der Kanadier Lance Stroll, der sich von seinem erfahrenen Teamkollegen einiges abschauen kann.
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Ein Hingucker ist der „McLaren MCL32“ des Rennstalls McLaren Honda. 
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Die Piloten könnten unterschiedlicher kaum sein: Fernando Alonso hat in der höchsten Rennklasse schon so ziemlich alles erlebt, davon will auch der junge Belgier Stoffel Vandoorne profitieren.
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Das zweite Team mit dem roten Bullen im Logo ist Toro Rosso (italienisch für Red Bull). Der „Toro Rosso STR12“ ist eine Eigenentwicklung und wird von einem Renault-Motor angetrieben.
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Daniil Kwjat und Carlos Sainz jr sind beide keine Neulinge mehr im Rennzirkus.
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Die Fahrer: Romain Grosjean und Kevin Magnussen.
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Das Renault-Team gibt es in der F1 schon länger. Mit dem „Renault R.S.17“ soll an alte Erfolge angeknüpft werden.
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Last but not least: Das Schweizerische Sauber-Team schickt mit dem „Sauber C36“ einen von einem Ferrari-Motor angetriebenen Wagen ins Rennen.
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Die Fahrer bei Sauber: Der Deutsche Pascal Wehrlein...
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... und Marcus Ericsson aus Schweden.
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dpa

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