Großer Preis von Japan

Offene Rechnungen: Lotus darf nicht in Unterkunft

+
Auch die Rennwagen kamen verspätet nach Japan.

Suzuka - Die finanziellen Probleme des Formel-1-Rennstalls Lotus nehmen offenbar weiter zu. Wie groß die Schwierigkeiten sind, zeigte sich im Vorlauf des Rennens in Suzuka.

Wie die französische Zeitung L'Equipe berichtet, wurde dem britischen Team aus Enstone vor dem Großen Preis von Japan am Sonntag (7.00 Uhr/RTL und Sky) der Zutritt zur Team-Hospitality an der Rennstrecke in Suzuka verweigert. Die Unterkunft blieb am Donnerstag zunächst komplett leer. Grund dafür sollen offene Rechnungen aus dem Vorjahr sein. Außerdem kam das Lotus-Equipment viel zu spät in Japan an. Erst am frühen Donnerstagnachmittag (Ortszeit) konnten die Mitarbeiter die Fracht vom vergangenen Rennen in Singapur in Empfang nehmen, alle anderen Teams hatten sich zu diesem Zeitpunkt längst fertig in ihren Garagen eingerichtet.

Laut L'Equipe hatte es in der Vorwoche bereits in Singapur Schwierigkeiten gegeben und das Team musste sich Möbel für das Fahrerlager leihen. Grund hierfür sollen ebenfalls fehlende oder verspätete Zahlungen sein. Wie das Fachmagazin auto, motor und sport berichtet, hielt der Logistikpartner die Seefracht zurück. Deswegen mussten die Ingenieure sogar vom Hotel aus arbeiten, da das Team-Netzwerk noch nicht stand und die Verbindung zum Internet nicht bereit war. Wegen Materialmangels wären auch die Autos von Pastor Maldonado und Romain Grosjean am Donnerstag noch nicht einsatzbereit gewesen. 

SID

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.