Olympia Top Ten in Bildern - Tag 11: Schusters Schal und Regen am Berg

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1.Schal des Tages: Hat Werner Schuster zu bieten. Der Bundestrainer der Skispringer zeigte ihn nach Gold im Teamspringen ganz stolz in die Kamera und grüßte seinen Sohn Jonas, der ihm den Schal geschenkt hatte. Jonas soll nun schon eine Anfrage von Fußball-Bundestrainer Joachim Löw haben, ob er ihm auch noch schnell einen Glücksschal stricken könnte.
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2. Gewinner des Tages: Heißt Pierre Vaultier und kommt aus Frankreich. Der 26-Jährige gewann Gold im Snowboardcross – und das, obwohl er sich erst vor zwei Monaten einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. Vaultier ist somit ein kleines medizinisches Wunder. Der Fußballer Sami Khedira soll sich schon mal die Telefonnummer des Arztes besorgt haben, damit er doch noch rechtzeitig fit wird für die Weltmeisterschaft.
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3. Exotin des Tages: Ist heute erneut Vanessa Mae (35). Die britische Star-Geigerin, die für Thailand startet, absolvierte gestern ihren ersten Olympia-Wettkampf. Im Riesenslalom wurde sie 67. – und Letzte. Ihr Rückstand auf Siegerin Tina Maze: 50,1 Sekunden. Alles egal. Hauptsache dabei gewesen. Mae nach dem Rennen: „Ich wäre dreimal fast gestürzt und wusste zwischenzeitlich gar nicht, wo ich langfahren sollte.“ Dafür ist ihr Resultat dann doch ganz beachtlich.
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4. Quote des Tages: Die Olympia-Verschnaufpause der Fernsehzuschauer ist vorbei. Das Team-Skispringen am Montagabend sahen durchschnittlich 7,05 Millionen Menschen in der ARD, in der Spitze schauten zehn Millionen zu. Der Marktanteil lag bei 27,4 Prozent. Damit schaffte es die Übertragung dieser Veranstaltung zur erfolgreichsten Sendung des Tages. Da waren eben echte Überflieger am Werk.
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5. Prämie des Tages: Jede Medaille hat eine Kehrseite. Das bekommt nun der niederländische Sportbund zu spüren, der von der Medaillenflut seiner Athleten überrascht wurde. Er musste bisher mehr als 400 000 Euro an Prämie für die 20 Medaillengewinner berappen. Problem: Er hat keine Versicherung für den Medaillenrausch abgeschlossen. Also, liebe Holländer in Sotschi: Lasst es besser mal etwas ruhiger angehen.
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6. Der Tor I des Tages: Kommt aus Österreich und heißt Hanno Douschan (24). Das ist ein Snowboardcrosser, der im Olympia-Halbfinale stürzte und daraufhin seine Disqualifikation wegen eines Torfehlers billigend in Kauf nahm. Weiter nicht schlimm. Da im weiteren Verlauf des Rennens aber noch drei Läufer zu Boden fielen, wäre der Weg ins Finale für ihn wieder frei gewesen. „Ich könnte mir in den Hintern beißen“, sagt er. Kein Widerspruch.
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7. Der Tor II des Tages: Kommt aus Österreich und heißt Hanno Douschan (24). Der Snowboardcrosser wachste sein Snowboard vor dem Olympia-Halbfinale für Neuschnee. Dabei regnete es in Strömen. Das ist ja fast noch schlimmer, als eine Disqualifikation billigend in Kauf zu nehmen.
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8. Haarfarbe des Tages: Blond. Blondinnen sind sie nämlich alle, die vier Snowboarderinnen, die heute im Parallel-Riesenslalom für eine Medaille sorgen wollen. Amelie Kober, Isabella Laböck, Selina Jörg oder Anke Karstens wollen die medaillenlose Zeit des deutschen Teams beenden. Die Hoffnung auf Brettern ist also blond.
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9. Zitat des Tages: Spricht der Snowboardfahrer Paul Berg aus Konstanz, der den strömenden Regen bei der Entscheidung im Extreme Park extrem gelassen nahm: „Es ist halt ein Outdoorsport, es regnet halt mal.“ Hat der Berg ja auch recht: Draußen regnet es mal. Nicht nur in den Bergen.

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