Olympia Top-Ten in Bildern - Tag 9: Eine Rüge und ein cooler Oshie

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1.Abstand des Tages I: Im Eisschnelllauf gab es die engste Entscheidung der Olympia-Geschichte. Über 1500 Meter war der Pole Zbigniew Brodka (29) am Ende drei Tausendstel schneller als der Niederländer Koen Verweij (23). Der Zeitabstand entspricht vier Zentimetern. Verweij holte mit Silber zwar die 100. Medaille für Holland bei den Winterspielen, war aber untröstlich.
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2.Abstand des Tages II: Beträgt 3058 Kilometer oder auch (für die Freunde des Eisschnelllaufs): 305 800 000 Zentimeter. Das ist die von Google Maps errechnete Distanz von Sotschi nach Mainz. Warum die von Interesse ist? Nun, das ZDF ließ für das Aktuelle Sportstudio am Samstag die deutschen Goldrodler von Sotschi nach Mainz kommen. Anschließend flogen sie auf ZDF-Kosten wieder zurück in die Olympiastadt. Kann man mal machen: Sind ja nur unsere Gebühren!
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3.Nachtrag des Tages: Gilt dem Mädchen mit der funkelnden Zahnspange. Anna Seidels Einstand in den Shorttrack-Wettkampf geriet ähnlich prosaisch wie die Vorschau, aus der wir Samstag zitierten. Das zierliche 15-jährige Kücken schaffte es äußerlich gelassen, aber innerlich brodelnd überraschend bis ins Halbfinale. Edelmetall war natürlich nicht drin. Doch dafür funkelt ja die Zahnspange.
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4.Rüge des Tages: Hat Gro Johnsrud Langslet verteilt. Das ist die Mama von Martin Johnsrud Sundby (29), Langläufer aus Norwegen. Der landete über 15 Kilometer nur auf Platz 13, woraufhin Mama Johnsrud im norwegischen Fernsehen wetterte: „Du bist der schlechteste Norweger!“ Und: „Du solltest nach Hause fahren.“ Die Frage ist, ob Sohnemann Johnsrud dann noch was zu essen bekommt. Mama kocht bestimmt nicht mehr.
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5.Besuch des Tages: Der Skirennfahrer Sandro Viletta (28) hat seine Goldmedaille in der Super-Kombi im Austria-Tirol-House gefeiert. Das wäre jetzt nicht groß verwunderlich, wenn Viletta Österreicher wäre. Er ist aber: Schweizer. Problem: Im Schweizer Haus war wegen einer geschlossenen Gesellschaft kein Platz mehr. Trotz der Gastfreundschaft der Österreicher: Im Medaillenspiegel wird Vilettas Gold der Schweiz angerechnet.
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6.Missstand des Tages I: Hat der deutsche Bobpilot Thomas Florschütz (33) ausgemacht. Er trinkt ganz gern mal ein Bierchen, hat aber im Olympischen Dorf noch kein Bier gefunden. Hier ein heißer Tipp: einfach mal im Austria-Tirol-House vorbeischauen.
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7.Missstand des Tages II: Von wegen, in Russland wird ständig Wodka gekippt wie anderswo Kaffee oder Kümmeltee. In Sotschis Stadien gilt: absolutes Alkoholverbot. Ein Wodka zum Aufwärmen ist bei diesen Temperaturen ja auch nicht nötig.
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8.Party des Tages: Fand natürlich bei wem statt? Bei Wladimir Putin. Geladen waren die Präsidenten der Wintersportverbände. Einer der Gäste berichtete später, als erstes seien die Herren gebeten worden, ihre Krawatten abzulegen. Es wäre dann ein elitärer, aber doch lockerer Abend geworden. Mit russischen Gerichten in mehreren Gängen, unterbrochen von russischen Volkstänzen. Wir vermuten einfach mal: Es gab mehr Wodka als in den Stadien von Sotschi.
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9.Zitat des Tages: „Ich werde alt.“ Gesprochen vom 36-jägrigen Amerikaner Bode Miller, der mit Platz drei im Super-G nun ältesten Medaillengewinner im Ski-Rennlauf ist. Keine schlechte Art zu altern.

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