Fecht-Weltmeister

Frankreichs Degenfechter und Italiens Säbeldamen holen Gold

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Degenfechter Yannick Borel machte den WM-Sieg der Franzosen perfekt. Foto: Jan Woitas

Leipzig (dpa) - Olympiasieger Frankreich ist neuer Team-Weltmeister im Herren-Degenfechten. Die Franzosen besiegten im Finale von Leipzig die Schweizer Mannschaft des ehemaligen deutschen Bundestrainers Didier Ollagnon mit 45:43.

Neuer Titelträger im Damensäbel wurde Italien. Im Duell zwischen dem Olympia-Vierten Italien und dem Olympia-Fünften Südkorea setzten sich die Italienerinnen klar mit 45:27 durch.

Im Gold-Duell zwischen Frankreich und der Schweiz führte das Ollagnon-Team vor dem letzten Teilgefecht 32:25. Dann aber verletzte sich beim Stand von 32:29 Max Heinzer als Nummer eins der Schweizer. Sein Ersatzmann Georg Kuhn konnte den Vorsprung gegen Frankreichs Europameister Yannick Borel nicht halten.

Für die deutschen Fechter endete der vorletzte Tag enttäuschend. Das Degen-Quartett mit dem Einzel-Bronzemedaillengewinner Richard Schmidt vom FC Offenbach, vor zwei Jahren in Moskau noch WM-Achter, stürzte nach der 26:45-Niederlage unter den Top 16 gegen den neuen Weltmeister Frankreich auf Platz 15 ab. Dem vom Verletzungspech verfolgten Damensäbel-Team blieb am Ende Rang 16.

An diesem Mittwoch geht das zweite Welt-Championat in Leipzig nach 2005 mit den Team-Wettbewerben in Herrenflorett und Damendegen zu Ende. In beiden Events ist unter den Top 32 jeweils Singapur der Auftaktgegner der Deutschen. Eine zweite deutsche Medaille nach Einzel-Bronze für Degenfechter Schmidt ist nicht zu erwarten.

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