Fußball-Oberliga

0:0 in Wolfenbüttel: Torwart Meyer hält Eintracht Northeims Auswärtspunkt fest

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Wiederholt im Brennpunkt: Torwart Christopher Meyer (hier in Blau im Teamkreis) war maßgeblich am Northeimer Punktgewinn in Wolfenbüttel beteiligt. 

Nach dem ersten Punkt zuhause gegen Tündern nun der erste Punkt auswärts – Eintracht Northeim scheint in der Fußball-Oberliga gaaaanz langsam in tritt zu kommen. Zur sportlichen Einweihung des völlig neu gebauten Meesche-Stadions, das man nicht wiedererkennt, kam die Mannschaft von Trainer Jan Ringling vor 381 Zuschauern zu einem 0:0 beim MTV Wolfenbüttel. Eine Nullnummer aber der durchaus ansprechenden Art.

Im Brennpunkt stand dabei wiederholt Eintracht-Schlussmann Christopher Meyer. Mit einem halben Dutzend toller Paraden hielt der Zerberus im Wolfenbütteler Dauer-Nieselregen den einen Eintracht-Punkt fest. Auf dem Notizzettel standen am Ende der heiß umkämpften Partie auf dem neuen Rasen 14 Chancen für die Gastgeber, was aber nicht ganz die Spielanteile ausdrückt. Natürlich hatten die MTVer weitaus mehr Anteile an der Begegnung, doch in der zweiten Halbzeit trauten sich die Northeimer, diesmal ganz in Grün, mehr zu und setzten per mehrerer Konter auch einige Nadelstiche.

Das größte „Ding“ auf dem Schlappen hatte Julen Mediavilla-Asenj in der 67. Minute, als er aus kurzer Distanz den erfolgreichen Abschluss verpasste. Viel mehr gute Torgelegenheiten hatte das Ringling-Team jedoch nicht mehr vorzuweisen. Das bleibt bei aller Freude über das erste Zu-Null-Spiel in dieser Saison kritisch festzuhalten.

„In der ersten Halbzeit haben wir uns auf das Verteidigen konzentriert“, meinte Torwart Meyer hinterher. „Das klappt jetzt immer besser. Unsere Chancen müssen wir aber noch besser ausspielen.“ Kurz vor Schluss hatte der Eintracht-Keeper aber dann auch nochmal Glück: Wolfenbüttels eingewechselter Omar Luei köpfte den Ball aus kurzer Entfernung links oben ins Netz, doch der Schiedsrichter-Assistent hatte eine Abseitsstellung gesehen. Puh, durchatmen bei Eintracht!

So war es schließlich ein dicke verdienter Punkt für die Northeimer, bei denen Nils Kern und Hannes Fritz in der Abwehrkette gut debüttierten. Wenn ein Team wie in diesem Fall Wolfenbüttel nicht in der Lage ist, aus mehr als einem Dutzend Tormöglichkeiten Kapital zu schlagen, muss es hinterher auch nicht jammern, nicht gewonnen zu haben.

„Ich bin mit dem Punkt zufrieden“, resümierte Coach Ringling. „Leider haben wir den Punch nicht gesetzt. Wir machen jetzt weniger Fehler, das gibt Selbstvertrauen für die nächsten Spiele.“

Eintracht: Ch. Meyer - Fritz, Knopf, Kern - Fahlbusch - Riedel, Heine, Mediavilla (Macke), Röttger - Weinhardt (90. Rocha), Danneberg (75. M. Meyer).  gsd

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