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1. FC Schwalmstadt kann nach Abstieg auf Großteil des Kaders bauen

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Von: Sebastian Schmidt

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Fußball Verbandsliga: 1. FC Schwalmstadt geg. OSC Vellmar: Voller Schrei zum Sieg: Atilla Güven Foto: Pressebilder Hahn Hahn123
Vorfreude: Atilla Güven kann mit einem Großteil des Kaders auch nach dem Abstieg des 1. FC Schwalmstadt planen. © Bernd Hahn

Zehn Jahre lang spielte Vedran Jerkovic professionell Fußball in Kroatien. Fünf Saisons davon allein um den Klassenerhalt. Jeweils erfolgreich. Jetzt ist der 27-Jährige mit dem 1. FC Schwalmstadt zum ersten Mal abgestiegen – und bleibt.

„Wir müssen uns alle an die eigene Nase fassen, warum es nicht gereicht hat. In der Gruppenliga werden alle gegen uns besonders heiß sein, deswegen müssen wir den Kampf annehmen und zeigen, dass wir schnell zurück in die Verbandsliga wollen“, sagt der Innenverteidiger. Jerkovic fühlt sich privat, beruflich, im Verein und in der Mannschaft pudelwohl.

Deswegen verschwendet er keinen Gedanken an einen Wechsel und ist damit in bester Gesellschaft. „Der Stamm bleibt. Wir planen bereits fest mit 35 Mann für beide Mannschaften“, betont der Sportliche Leiter Martin Hölzer nach dem Doppelabstieg beider Senioren-Teams. 19 davon sind für die Erste vorgesehen. Darunter die beiden Neuzugänge Tobias Bechtel (TSV Mengsberg) und Ronald Kuzari (SG WeWaLeCa/Hülsa), der wiedergenese Marcel Reitz, die A-Jugendlichen Nick Allerdings, Leandro Knoch und Julian Wilm sowie bewährte Kräfte wie Fabian und Ricardo Seck, Peter Liebermann, Leon Lindenthal und der aufstrebende Torwart Joel Ritter.

Von den Winter-Zugängen bleibt Paul Hohmann sicher. Bei Serkan Atas steht noch ein Fragezeichen hinter einer Verlängerung. Ebenso wie bei Patrick Herpe, Brian Mitchell und Matija Poredski, der der zweite Abgang neben Maximilian Schuch (berufliche Gründe) sein dürfte. Die Reserve um Trainer Andre Petersohn soll mehr denn je ein Ausbildungsteam für die eigenen Talente werden. 

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