Trainer Güven bester Dinge

1. FC Schwalmstadt peilt Coup im Hessenpokal gegen Weidenhausen an

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Voller Vorfreude: (von links) Peter Liebermann, Jan-Philipp Trümner, Fabian Seck und Vedran Jerkovic, hier noch dem Pokalsieg, wollen gegen Adler Weidenhausen die nächste Runde auf Hessenebene klarmachen. 

Es geht wieder los – und wie! Die Fußballer des 1. FC Schwalmstadt nehmen die Saison mit der Partie gegen Verbandsligist SV Adler Weidenhausen auf und haben das Team aus dem Werra-Meißner-Kreis am Sonntag (15 Uhr, Herbert-Battenfeld-Stadion) in der ersten Runde des Hessenpokals zu Gast.

„Wir sind gewappnet und wollen weiterkommen, um vielleicht mal wieder einen ganz großen Gegner bei uns begrüßen zu dürfen“, betont Atilla Güven. Mit der Vorbereitung ist der FCS-Coach hoch zufrieden. Verletzungen? Fehlanzeige. Im Vergleich zur vergangenen Runde, die mit dem Abstieg endete, kehren gleich mehrere potenzielle Stützen zurück.

Peter Liebermann etwa, der als Nachfolger von Patrick Herpe zum Kapitän bestimmt wurde, greift nach seiner Rückenverletzung an. Noch mit Vorsicht, so dass er zunächst wohl auf der Bank sitzt, um beim nicht minder interessanten Liga-Start in Mengsberg (Mittwoch, 19 Uhr) in der Startelf stehen zu können. Ebenfalls erstarkt ist Jan-Philipp Trümner. Das Eigengewächs ist durch die Verpflichtung seines Bruders Benjamin beflügelt und kann dem Team auf mehreren Positionen helfen.

Nach einem Jahr Pause (Schulterverletzung) ist auch Angreifer Marcel Reitz wieder beschwerdefrei und wird behutsam herangeführt. Gegen die Adler wird es auch ohne den Ex-Mengsberger stürmisch. Denn Güven setzt voll auf die Karte Angriff und lässt im 4:3:3-System wirbeln. Umkämpft sind mehrere Plätze. Auf bis zu 21 mehr oder minder gleichwertige Akteure baut Güven.

Wechselspiel im Tor

Das Tor hütet in den ersten Partien Tobias Bechtel. Allerdings wird sich der Neuzugang die Spielanteile mit dem aufstrebenden Joel Ritter teilen. Gesetzt als Fixpunkte sind die Innenverteidiger Fabian Seck und Vedran Jerkovic sowie als Sechser Paul Hohmann, Benjamin Trümner als einer der Achter und Leon Lindenthal als Mittelstürmer. Liebermann wird von Julian Ide vertreten, der sich aufgedrängt hat. Auf beiden Außenbahnen gibt es ein Hauen und Stechen um die vier Plätze.

„Wir haben die Qualität, Weidenhausen zu schlagen“, betont Güven. Und liefert als Beweis das 3:1 am 14. August 2018 an, als der FCS trotz Rückstands durch Sören Gonnermann nach Toren von Jerkovic (FE), Brian Mitchell und Ricardo Seck in der Schlussphase noch gewann. Ein weiterer Mutmacher: Die Adler sind besonders stark im eigenen Horst, lassen sich allerdings ebenso regelmäßig in der Fremde die Flügel stutzen.

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