Nachfolger ab Sommer gesucht

Paukenschlag: Atilla Güven hört als Trainer beim 1. FC Schwalmstadt auf

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Angriffslustig: Güven Atilla, der den FCS nur allzu gern mit dem Aufstieg verlassen würde. 

Fußball-Gruppenligist 1. FC Schwalmstadt ist in die Vorbereitung gestartet. Und muss sich einen neuen Trainer suchen. Denn Atilla Güven wird seinen Posten als Chefcoach nach der Saison räumen.

„Es ist Zeit für einen Tapetenwechsel. Schwalmstadt ist mein Heimatverein, deswegen war es mir wichtig, dass der Klub und die Mannschaft frühzeitig planen können“, sagte der 36-Jährige, der seine Zukunft offenlässt und eventuell dann eine Pause einlegt.

Güven reifte als Kicker im Nachwuchs des ESV Jahn Treysa von der F- bis zur A-Jugend. Als Trainer ist der B-Lizenz-Inhaber seit zehn Jahren tätig, davon einen Großteil beim FCS. Zudem war er Co-Trainer unter seinem Bruder Alparslan in der U14 und U15 von Fortuna Düsseldorf sowie Coach beim JFV Viktoria Fulda in der U 15-Hessenliga.

Aufstieg als Ziel zum Abgang

Nach seiner Rückkehr nach Schwalmstadt stieg er 2017 mit der A-Jugend in die Verbandsliga auf und holte den Kreispokal. Anschließend führte er die Reserve der Senioren auf den dritten Platz in der Gruppenliga und übernahm Ende Oktober 2017 die erste Mannschaft nach dem Rücktritt von Marco Schwab. Bis dahin waren in zweieinhalb Jahren sechs Übungsleiter in Ziegenhain und Treysa tätig gewesen.

Güven holte mit dem FCS 2018 und 2019 den Kreispokal, hielt 2018 die Klasse im packenden Saison-Finale, ehe 2019 der bittere Absturz aus der Verbandsliga folgte. Aktuell hat Schwalmstadt drei Punkte Rückstand auf Spitzenreiter FSG Gudensberg. Der zum Rundenende scheidende Coach erklärt: „Der Aufstieg bleibt unser Ziel und wäre mein Traum zum Abgang.“ Neuzugänge gibt es zwar nicht, dafür aber für den Angriff mit Leon Lindenthal, Serkan Atas und Nick Allerdings drei Rückkehrer nach Verletzungen aus den eigenen Reihen.

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