Gelb-Sperre jetzt auch in 1. Kreisklasse

Diverse weitere Dinge wurden beim Kreisfußballtag berichtet und beschlossen. Ein Überblick.

Sperre nach fünfter Gelber

Auch in der 1. Kreisklasse gilt ab sofort eine Regelung, die vor der vergangenen Saison bereits in der Kreisliga eingeführt wurde. Nach jeder fünften gelben Karte muss der Spieler künftig eine Partie pausieren. Dies gilt auch für Gelb-Rote Karten. Eine Ausweitung auf die 2. Kreisklasse ist nicht geplant.

Zwei Absteiger

In der Kreisliga, die mit 14 Teams spielt, steigen die beiden Tabellenletzten ab. Der Drittletzte muss in die Relegation um den Klassenerhalt. Auch in den beiden Staffeln der 1. Kreisklasse sind jeweils zwei Absteiger vorgesehen.

110 Teams am Start

Im Fußballkreis beginnt die Saison mit 110 Teams. 105 spielen auf Kreisebene. Ausgenommen sind Eintracht Northeim I (Oberliga) und II (Bezirksliga) sowie die weiteren Bezirksligisten Sülbeck/Immensen, Sudheim und Nörten-Hardenberg. Neu sind die Teams der SG Hillerse II, der SG Altes Amt II sowie der SVG Bad Gandersheim. Im Altherren-Bereich gibt es die SG Harriehausen/Gandersheim nicht mehr. Dort spielt nun nur noch der SV Harriehausen.

Altherren weiter erst ab 32

Die Altersgrenze, die Spieler erreichen müssen, um bei den Altherren kicken zu dürfen, bleibt bei 32 Jahren. Kreiensen/Greene hatte den Antrag gestellt, zwei Spieler aufbieten zu dürfen, die erst 30 sind. Das wurde abgelehnt.

Faire SG Ilmetal/Dassensen

Die Fußballer der SG Ilmetal/Dassensen sind besonders fair. Das teilte Heinz Schwingel mit, der die Sieger dieser Wertung bekannt gab. Bei den Senioren teilten sich Ilmetal/D. und der FC Bollert den ersten Platz, gefolgt vom FC Weser und der SG Denkershausen. Bei den Altherren landete erneut Ilmetal/D. vorn, Zweiter wurde der SV Höckelheim, Dritter der Vardeilser SV und der TSV Elvershausen. Bei den Ü40-Kickern gewann der TSV Imbshausen vor der SG Schönhagen/Sohlingen und der SG Denkershausen.

102 Schiedsrichter

Mit 102 Schiedsrichtern wird der Fußballkreis in die neue Serie gehen. In der vergangenen Saison wurden die insgesamt 3222 Spiele von 118 Unparteiischen geleitet. Im Schnitt kommt jeder auf 27,3 Partien. Am fleißigsten war Helmut Söhnholz (Sülbeck/Immensen), der 75 Mal im Einsatz war.

17 Fälle für Sportgericht

Wie auch in der Serie zuvor, landeten 17 Fälle vor dem Sportgericht. Besonders besorgniserregend ist die Zahl von fünf Spielabbrüchen. „Das ist erschreckend“, sagte Manfred Peschke, der Vorsitzende des Gerichtes. 2012/13 gab es einen Abbruch, im Jahr danach gar keinen. 2014/15 waren es zwei. (mwa)

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