Fußball

2:1-Achtungserfolg: SVG Göttingen findet langsam in die Spur

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Ballsicherung: SVG-Neuzugang Lukas Presch (Mitte) versucht, den Ball gegen Hildesheims Jane Zlatkov (links) und Niklas Rauch unter Kontrolle zu bringen. 

Das sah schon zeitweise richtig gut aus! Allmählich scheint der Aufsteiger in die Fußball-Oberliga, die SVG Göttingen, in die Spur zu kommen. Denn gegen den Regionalliga-Aufsteiger VfV Borussia 06 Hildesheim siegte die Mannschaft von Trainer Dennis Erkner überraschend mit 2:1 (0:1) und zeigte sich gegnüber den bisherigen Testspielen, vor allem dem 2:0-Sieg im Derby-Cup gegen Göttingen 05, stark verbessert.

„In der Summe war es unser bisher bestes Testspiel. Am Anfang hatten wir zu viel Respekt. Uns war klar, dass wir nach acht, neun Eckbällen dann irgendwann das 0:1 kassieren. Doch danach waren wir auf Augenhöhe und haben es nach unseren Möglichkeiten hervorragend gemacht“, meinte Erkner mit Stolz in der Stimme.

Doch auch in der ersten Halbzeit hatten die Gastgeber zwei dicke Chancen, in Führung zu gehen. In der 26. Minute verfehlte Neuzugang Lukas Presch freistehend nur ganz knapp eine Rechtsflanke von Benjamin Duell. Und nur zwei Minuten später schoss Nico Krenzek aus aussichtsreicher Position das Leder knapp am linken VfV-Torpfosten vorbei. Vier Minuten vor der Pause war es Kapitän Dominik Franke, der für die bis dahin den Ball und das Spiele dominierenden Gäste die Führung per Kopf nach einem Eckball erzielte. Den Ausgleich für die Schwarz-Weißen verpasste Duell in der 52. Minute, als er einen von Lucas Pillich verursachten Handelfmeter krachend an den Querbalken drosch.

Die 207 Zuschauer sahen nun eine sich steigernde SVG, die in der 63. Minute mit einem Distanzschuss von Rolf Ziegner, den VfV-Keeper Sven Kiontke mit den Fingerspitzen über die Latte lenkte, eine weitere Duftmarke setzte – und nur eine Minute später durch Ali Ismail, der den Ball ins lange untere Toreck beförderte, den 1:1-Ausgleich erzielte. Dem in der 66. Minute für Krenzek eingewechselte Justin Taubert war es vorbehalten, gar noch das Siegtor in der 79. Minute zu erzielen. Sein humorloser Flachschuss ins kurze Toreck aus halblinker Position war vom eingewechselten VfV-Keeper Lyon Raeck nicht zu halten.

„Am Ende war der Sieg verdient – auch deshalb, weil wir die klareren Torchancen hatten“, freute sich Erkner. Die Befürchtung, dass durch die Einwechslungen die Ordnung verloren ginge, hatte sich nicht bewahrheitet. „Wir sind durch die Aus- und Einwechslungen nicht schlechter geworden, die Ordnung hatte Bestand. Man merkt, dass es eine Mannschaft wird“, fiel Erkners Analyse positiv aus.  gsd

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