13. Sparkasse Göttingen Cup

2:1 bei Sparta, aber Eintracht lässt noch Wünsche offen

+
Den Ball im Blick: Northeims Nachwuchsstürmer Lukas Bode (rechts) und Spartas Alexander Reinhardt.  

Göttingen/Northeim. Dritter Sieg im dritten Test für den FC Eintracht Northeim, doch beim 2:1 beim ambitionierten Bezirksligisten Sparta Göttingen im Rahmen des 13. Sparkasse Göttingen Cups ließ das Team von Trainer Philipp Weißenborn noch etliche Wünsche offen.

„Das war zu wenig, die Körpersprache hat bei uns im Team nicht gestimmt“, kritisierte der Coach im Mannschaftskreis nach dem Abpfiff unüberhörbar.

„Kompliment an Sparta“, fuhr Northeims Trainer fort, dessen Team sich gegen den Tabellenzweiten der vergangenen Bezirksliga-Saison vor allem in der Offensive schwertat. „Ich war nicht damit einverstanden, so ein Spiel so lasch runterzuspielen. Man kann sich wirklich besser präsentieren.“

Stark veränderte Start-Elf

Allerdings traten die Eintrachtler gegenüber dem ersten Turnierspiel in Grone (4:1) mit einer auf sechs Positionen veränderten Start-Elf an. Womit Weißenborn seinem Credo treu blieb, allen Akteuren weiter Einsatzchancen zu geben. Wieder mit von der Partie waren Thorben Rudolph und Linus Baar. Auch Torwart Moritz Köhler, Paul Mähner und Finn Lucas Rettstadt rückten in die Anfangsformation.

Mähner und Rudolph hatten die ersten Chancen für die Northeimer, wobei das Foul vom starken Sparta-Keeper Tchuikwa an Rudolph klar elfmeterreif war. Auch bei einem Foul an Silvan Steinhoff gab es keinen Strafstoß. Er hatte nach 32 Minuten auch die beste Chance in der ersten Halbzeit für die Gäste. Torwart Köhler musste nur ein Mal gegen Spartas Zilic parieren (36.).

Zehn Minuten nach dem Wechsel hatte der eingewechselte Leon Rüffer die beste Torgelegenheit nach einem Zuspiel des ebenfalls eingewechselten Torjägers Melvin Zimmermann, doch die Kugel flog links vorbei, ebenso wie Rudolphs Schuss. Ein Geschenk von Schiedsrichter Milczewski war der Elfmeter, den Tchuikwa an Mähner verursachte. Rudolph nahm es dankend an, traf zum 1:0 (73.). Die beste Aktion des gesamten Spiels hatte Zimmermann 180 Sekunden später, als er mit einem fulminanten Schuss zum 2:0 traf. Finn Daube traf für Sparta noch zum 1:2 (85.), er hatte kurz danach sogar noch die Chance zum 2:2.

Am Samstag (14 Uhr) tritt Eintracht in Heiligenstadt gegen Nordost-Regionalligist Wacker Nordhausen an. „Zu Wacker haben wir ein gutes Verhältnis“, begründet Weißenborn den Test gegen den hochrangigsten Testgegner in der Vorbereitung. (azx)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.