3:0 gegen TSV Jühnde

Abstauber leiten ersten Saisonsieg für Jahn Hemeln ein

Sönke Wenzel (l.) schießt den Ball ins Tor. Rechts Jühndes schuldloser Torhüter Bastian Elend.
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Und wieder steht er richtig: Hemelns Sönke Wenzel (l.) staubte im Duell gegen Jühnde zweimal klassisch ab. Rechts Jühndes schuldloser Torhüter Bastian Elend.

In die Kategorie „Arbeitssieg“ fiel für die Fußballer des TSV Jahn Hemeln das Altkreisduell gegen den TSV Jühnde. Die Mannschaft von Trainer Leonardo Marino setzte sich mit 3:0 (1:0) durch.

Hemeln – Überhaupt war das Duell gegen die Jühnder mit dem Scheden-Spiel nicht zu vergleichen. Zu ungefährlich waren die Gäste, deren Trainer Thomas Albrecht den Platzherren vor guter Kulisse einen „verdienten Sieg“ bescheinigte. Nur zweimal kamen sie gefährlich vor das Hemelner Gehäuse: In der ersten Halbzeit zwang Daniel Beister Hemelns Keeper Dennis Reichhardt zu dessen allererster Parade (44. Minute). Nach dem Wechsel tauchte Beister beim Stand von lediglich 1:0 frei am Fünfmeterraum auf, war aber zu überrascht, um den Querschläger nutzen zu können. Mit einem Treffer in dieser Szene wäre vielleicht sogar eine Überraschung möglich gewesen. So aber setzten sich die ständig Tempo und Spiel bestimmenden Hemelner völlig zu Recht durch.

Die Tore fielen recht kurios: Zweimal staubte Sönke Wenzel ab. Zunächst in der ersten Halbzeit, nachdem Willi Gscheidles 16-Meter-Schuss an den linken Pfosten gekracht war. Und dann später nach dem Seitenwechsel, als das Leder diesmal nach einem Kopfball des gut aufgelegten Sebastian Kühne ebenfalls ans Metall geklatscht war. Der diesmal für Tim Olesch eingewechselte Nicholas Keller stellte mit einem beherzten Flachschuss den 3:0-Endstand her. Ein deutlich höherer Erfolg war allemal möglich, wurde aber unter anderem durch eine starke Leistung von Jühndes Abwehrchef Steffen Schob verhindert. Auf der anderen Seite sorgte der in der Vorwoche noch ausgefallene Hemelner Hüne Alexander Wolf für Stabilität gegen Jühndes Torjäger Dennis Hirsch und Co.

Am Rande: Hemeln hat in der Hinserie noch fünf Heimspiele (inklusive Pokal), nur unterbrochen durch das Topspiel in Dramfeld (1. November). Am kommenden Sonntag kommt die SG Werratal auf den Lohberg, während die Jühnder, die in Hemeln auf ihre Offensivkräfte Thomas und Thorben Held verzichten mussten, bis zum 25. Oktober spielfrei sind.

TSV Jahn Hemeln: Reichhardt – Loos, Wolf, Brossok, Gscheidle – Baake – W. Wenzel, Ludewig, Olesch – S. Kühne, S. Wenzel. Eingewechselt: Keller, Beuermann, Franke, Schiller.

TSV Jühnde: Elend – Wienecke, Koch, Schob, Weitemeyer – Holweg, M. Bleyer, J. Bleyer, Seybert – Beister, Hirsch.

Eingewechselt: Abbas, Apsel, Heinrich.

Tore: 1:0, 2:0 S. Wenzel (30./67.), 3:0 Keller (80.).

Konnte zufrieden sein: Hemelns Trainer Leonardo Marino.

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