Alle freuen sich aufs Spiel

Finale im Regionalpokal: Mittwoch empfängt TSV/FC Korbach den KSV

Jan-Hendrik Osterhold: Der Korbacher Mittelfeldspieler (rechts, hier in einem Spiel gegen den SC Willingen) war schon vor elf Jahren beim 2:1-Sieg gegen Hessen Kassel dabei.

Korbach. Die Spannung steigt: Am kommenden Mittwoch, 3. Oktober, steigt das Finale im Hessenpokal auf Regionalebene zwischen dem Fußball-Verbandsligisten TSV/FC Korbach und dem höherklassigen Regionallisten KSV Hessen Kassel. Spielbeginn im Hauerstadion ist um 17 Uhr.

Wie die Stimmung vor dem Fußball-Hit in der Mannschaft des TSV Korbach ist, darüber sprachen wir mit Jan-Hendrik Osterhold. Osterhold ist 32 Jahre alt und Lehrer an der MPS Sachsenhausen. Er spielt schon seit Jahren im Dress des TSV Korbach und war auch vor gut elf Jahren schon dabei, als der TSV/FC Korbach gegen den damaligen Landesligisten KSV Hessen Kassel knapp mit 2:1 gewann.

Herr Osterhold, wie ist die Stimmung in der Korbacher Mannschaft?

Jan-Hendrik Osterhold: Die Stimmung in der Mannschaft ist gut. Alle freuen sich auf das Spiel, weil es wirklich auch speziell für die jungen und auch für uns älteren Spieler ein absoluter Höhepunkt ist, ist gegen ein Regionalligateam zu spielen, das bekommt man nicht so oft. Das sind halt ganz andere Voraussetzungen als noch vor zehn Jahren, als der KSV in Korbach antrat.

Sie sprechen es an: Welche Erinnerungen haben Sie noch an den damaligen 2:1-Sieg am 25. August 2001?

Osterhold: An das Spiel kann ich mich noch sehr gut erinnern. Ich hatte mir da den Mittelfuß gebrochen...

Was haben Sie sonst für Erinnerungen an das Spiel?

Osterhold: Kassel kam ja als Traditionsverein auf die Hauer. Das war schon für uns Spieler ein ganz anderes Flair, mit den vielen Zuschauern am Platz. Ich hoffe natürlich, dass das am Mittwoch genau so wird.

Welchen Stellenwert hat für Sie der Pokal? Am Wochenende geht’s in der Liga immerhin noch nach Vellmar?

Osterhold: Ganz klar, die Priorität liegt in der Liga. Der Pokal ist ein kleines Bonbon, das wir uns durch unser Abschneiden im Hessenpokal erarbeitet haben.

Was ist das Ziel der Mannschaft im Spiel gegen den KSV?

Osterhold: Alles andere als eine klare Niederlage wäre natürlich eine Überraschung. Ich denke, wichtig wird es sein, so lange wie es geht kein Gegentor zu bekommen. Man kennt es ja auch vom DFB-Pokal, auch wenn das noch andere Unterschiede sind. Je länger wir es hinbekommen kein Tor zu bekommen, desto besser werden wir uns aus der Affäre ziehen.

Haben Sie ein wenig die Hoffnung, dass der KSV die Aufgabe nicht mit aller Ernsthaftigkeit angeht?

Osterhold: Nein, das habe ich nicht. Man hat ja auch beim 4:0 gegen Gilsa gesehen, dass die Mannschaft jedes Spiel Ernst nimmt. Zwar haben die da ein wenig gewackelt, aber sie werden gegen uns versuchen, das Spiel früh zu entscheiden. Man darf ja nicht vergessen, dass es dann nur noch wenige Schritte sind bis zur Teilnahme am DFB-Pokal.

Und die Teilnahme an der DFB-Pokal-Hauptrunde wäre für sie und die Mannschaft natürlich eine Sensation...

Osterhold: Natürlich, aus Spaß wird da immer wieder drüber geredet. Aber ernsthaft kann man das nicht nehmen. Dass man davon ausgeht, dass man eine realistische Chance hat, wäre mit Sicherheit vermessen.

Was für eine Stimmung erwarten Sie am Mittwoch im heimischen Hauerstadion?

Osterhold: Ich selber rechne nicht damit, dass wesentlich mehr Zuschauer kommen wie im Lokalderby gegen den SC Willingen. Ich denke, es liegt auch viel an den Fans des KSV Hessen. Es wäre toll, wenn mal wieder 700 bis 1000 Fans auf die Hauer kommen würden. (zka)

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