Beim Jubiläumsderby ist Ergebnis nicht so wichtig

Altenlotheim in Buchenberg: Hauptsache, ein Spiel

Zweikampf zwischen zwei Fußballern; der rechte grätscht seitwärts
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Endlich wieder Fußball! Zweikampf zwischen Tobias Materna von der FSG Buchenberg (rechts) und dem Altenlotheimer Marc-André Garthe.

Endlich wieder Fußball! Das war am Freitagabend der meistgesagte Satz der Zuschauer auf dem Sportplatz „Auf dem Hessler“.

Buchenberg - Immerhin knapp 200 Fans brachte das Freundschaftsspiel zwischen der FSG Buchenberg/Ederbringhausen und dem TSV Altenlotheim auf die Beine, das der Gast mit 3:1 (2:0) gewann.

Bestimmt trug auch das attraktive Rahmenprogramm zum guten Besuch bei – das „große Jubiläumsderby“ (O-Ton SVB-Vorsitzender Bernd Backhaus) war schließlich Teil der Feiern zum hundertjährigen Bestehen des SV Buchenberg.

Beide Mannschaften bestritten den ersten Kick nach monatelanger Zwangspause wegen Corona; dass es da noch ein wenig holperte: geschenkt. Unter der guten Leitung des jungen Schiedsrichters Peer Ehringhausen sahen die Zuschauer ein sehr faires Derby mit nur einer gelben Karte.

Relativ schnell zeigten die Gäste, wer höherklassig spielt. In der 13. Minute gelang Lorenz Bremmer mit einem strammen Schuss aus halbrechter Position die Führung für den Gruppenligisten. Vier Minuten später erhöhte Kai Bremmer auf 2:0 für den TSV, er hatte keine Mühe, den Ball aus fünf Metern einzuschieben.

Der Kreisoberligist, der vor Spielbeginn seinen bisherigen Trainer Mario Amert nach sieben Jahren im Amt verabschiedet hatte, hielt in der Folge tapfer dagegen und bekam bis zum Pausenpfiff auch zwei Gelegenheiten zum Anschluss, ließ sie aber aus.

Im zweiten Abschnitt brachte Altenlotheims Spielertrainer Robin Wissemann elf neue Spieler. „Wir haben derzeit eine riesige Trainingsbeteiligung, dementsprechend sollen auch alle ihre Einsatzminuten erhalten“, begründete er den Massenwechsel.

Der neue FSG-Spielertrainer Marvin Brussmann sorgte in der 58. Minute mit dem 1:2 für neue Spannung. In der 81. Minute stellte dann Christian Schmid mit einem verwandelten Strafstoß den 1:3-Endstand her.

Tschüss, Trainer: Mario Amert (rechts) wurde als FSG-Coach verabschiedet, Geschenke überreichten die Spieler Daniel Fleck (l.) und Jörn Kümmel.

„Bei besserer Chancenverwertung wäre ein höherer Sieg möglich gewesen“, Torwart Daniel Bärenfänger habe gegen Robin Wissenmann „ein paar sehr gute Chancen vereitelt“ so der Co-Trainer der Gäste, Jörg Zarges, nach der Partie. Er war zufrieden mit dem Test: „Für alle 20 Feldspieler war wichtig, mal wieder ein Spiel unter Wettkampfbedingungen zu haben, da ist das Ergebnis eher zweitrangig.“ bb

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