Calden/Meimbressen schlägt Hombressen/Udenhausen

Alter-Elf gewinnt in Unterzahl

Im Vorwärtsgang: Der Caldener Marc Zuschlag (links) wird von Nils Hofmeyer und Steffen Lüdicke verfolgt. Foto: Michl

Calden. Der überraschende Pokalsieg der SG Calden/Meimbressen am Dienstag im Elfmeterschießen gegen den Verbandsligaaufsteiger Dörnberg hat bei den Gastgebern wohl neue Kräfte freigesetzt.

Calden. Der überraschende Pokalsieg der SG Calden/Meimbressen am Dienstag im Elfmeterschießen gegen den Verbandsligaaufsteiger Dörnberg hat bei den Gastgebern wohl neue Kräfte freigesetzt.

Nach einer starken kämpferischen Vorstellung konnte Calden/Meimbressen t das Derby der Fußball-Gruppenliga gegen die SG Hombressen/Udenhausen mit 3:2 (2:2) gewinnen, obwohl die Gastgeber nach der Gelb-Roten Karte gegen Thomas Schindewolf in der 45. Minute eine ganze Halbzeit in Unterzahl spielen mussten.

„Ich bin stolz auf meine Mannschaft, die großartig gekämpft hat. Wir stehen jetzt wieder viel besser als vor knapp zwei Wochen da“, zeigte sich Calden/Meimbressens Trainer Jens Alter überglücklich. Sein Kollege, Hombressen/Udenhausens Trainer Tobias Krohne, sprach auch von einem verdienten Sieg der Gastgeber: „Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt, aber aus der Überzahl nach der Pause viel zu wenig gemacht.“

Das erste Tor erzielte Dennis Dittmer, nachdem SG-Torhüter Christoph Möller einen Freistoß von Marc Zuschlag nicht festhalten konnte (11.). Nach einem schönen Spielzug gelang Lucas Hecker das 1:1 (32.). Vor allem Oliver Speer setzte die Gastgeber auf der linken Außenbahn immer wieder unter Druck. Das nächste Tor erzielten jedoch die Gastgeber, als nach einem weiteren Zuschlag-Freistoß Dittmer für Lars Krätschmer auflegte (36.). Mit einem sehenswerten Seitfallzieher schaffte Dominik Lohne kurz vor der Pause das 2:2 (45.).

Unmittelbar danach sah SG-Kapitän Thomas Schindewolf nach einem Foulspiel und anschließendem Reklamieren die Ampelkarte. Aus der zahlenmäßigen Überlegenheit konnten die Gäste jedoch kein Kapital schlagen, weil sie es zu häufig mit langen Bällen versuchten. Für Gefahr sorgten lediglich Hecker, Lohne und Tim Beuermann. Mehr ließen die Gastgeber nicht zu.

Nach vorne war Dittmer ein Unruheherd. Herausragend die Szene, als er gleich vier Gegenspieler aussteigen ließ, ehe er durch ein Foul gestoppt wurde. Wenig später erzielte er per Drehschuss den 3:2-Siegtreffer.

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