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Trio aus dem Altkreis Münden hat sich etwas vorgenommen

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Von: Manuel Brandenstein

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Nils Quentin führt den Ball.
Hofft auf weniger Verletzungspech: Nils Quentin will für den FC Niemetal treffen. 2 © Per Schröter

Die heimischen Vereine der 1. Fußball-Kreisklasse wollen nicht mehr zittern.

Altkreis Münden – Erstmals beginnt die 1. Fußball-Kreisklasse zeitgleich mit den höheren Spielklassen. Eine der drei Mannschaften aus dem Altkreis Münden muss ihre geplante Saisonpremiere am kommenden Wochenende aber verschieben.

Dransfelder SC

Der Dransfelder SC hat sein Heimspiel gegen die Göttinger SVG-Reserve abgesagt. Spartenleiter Jens Gebauer sagte, man habe die Partie auf den 1. Oktober verlegt. Grund seien Coronafälle und weitere fehlende Spieler.

Mitte Juli hatte endlich auch der DSC einen Trainer für die kommende Saison gefunden. Mario Volpini heißt der neue Mann an der Seitenlinie. Der 45-Jährige trainierte zuletzt den TSV Obernjesa und brachte von seinen früheren Stationen (auch RW Göttingen und SVG Göttingen) ein paar Spieler zum DSC mit. Er hat sich auf die Fahne geschrieben, den spielerischen Aspekt auf dem Platz mit einem 4-2-3-1-System zu betonen. „Ich glaube, dieser Ansatz ist bereits schon sehr gut bei der Mannschaft angekommen“, sagt Volpini, dem es nach einer gewissen Pause vom Trainergeschäft wieder in den Fingern juckte und der sich nach der überraschenden Absage von Jan-Philipp Brömsen selbst beim DSC ins Gespräch brachte. Die Mannschaft, die in der vergangenen Saison nur im Tabellenkeller landete, will der neue Mann, der in Rosdorf lebt, nun in sichere Gefilde führen: „Ich sehe da Potenzial, um etwas bewegen zu können.“ Die Probleme auf der Torhüterposition sind aber geblieben. Marcel Eisfeld will kürzertreten und dahinter steht lediglich der Keeper der A-Jugend. „Wir hoffen, dass zumindest einer von beiden immer da ist“, sagt Volpini, der hier wohl auch mal improvisieren muss. Sein Saisondebüt gibt der DSC nun am 14.8. Und zwar gleich mit einem Altkreisduell beim Bonaforther SV.

FC Niemetal

Der FCN hat Heimrecht gegen Puma Göttingen (So., 15 Uhr, Imbsen), das wie in der jeder Saison extrem schwer einzuschätzen ist, da es sich vornehmlich aus Studierenden rekrutiert. Die Niemetaler müssen berufsbedingt auf ihren ehemaligen Kapitän Dennis Kleinhans verzichten. Daniel Treger tritt aus Studiengründen deutlich kürzer. Dafür haben sie mit Fynn-Ole Dreyer einen Akteur zurückgewonnen, der eine Verstärkung sein dürfte. Trainer Sebastian Gundelach entschied sich aufgrund der langen Saison auf eine Trainingspause bis zum 13. Juli. Dementsprechend intensiv war die recht kurze Vorbereitungsphase. „Ich denke, der Mannschaft hat es gutgetan, mal etwas durchzuschnaufen“, so Gundelach. „Meine Erfahrung hat gezeigt, dass wir durch eine lange Vorbereitung nicht gerade besser werden; eher im Gegenteil.“ Und wie lautet Gundelachs Saisonziel: „Wir wollen dort anknüpfen, wo wir in der guten Rückrunde aufgehört haben.“ Am Ende hatte sich die Mannschaft auf den dritten Tabellenplatz vorgekämpft. Warum es zuvor während der Hinrunde überhaupt nicht lief, hat Gundelach ebenfalls herausgefunden: Es habe zu viel Selbstzufriedenheit geherrscht. Jetzt soll der Hunger auf das bestmögliche Abschneiden neu geweckt werden, meint Gundelach, der in seine achte Saison als Trainer geht.

Bonaforther SV

Erneut liegt hinter dem BSV, der in Holtensen die Saison beginnt (So., 15 Uhr) eine schwierige Sommer-Vorbereitung, denn Trainer Deniz Ürer musste oft auf Spieler verzichten, konnte aber dennoch stattliche sieben Testspiele bestreiten. Zum Abschluss gab es ein 4:0 gegen den 1. FC Gimte aus der 2. Kreisklasse (Tore: Salman 2, Gosniz, Fischer). Mit der im Winter personell veränderten Mannschaft sollen es in der kommenden Saison deutlich mehr als die zuletzt verbuchten drei Siege geben. Ürer hofft sogar auf eine Platzierung in den Top-Fünf. Allerdings wird er seinem Team vermutlich eine weitere Findungsphase zugestehen müssen. Im Sturm kann der Coach wohl kaum noch auf den einstigen Torjäger Alexander Dietrich zurückgreifen, der nun für die zweite Mannschaft antreten möchte. Im Mittelfeld soll Jawad Mohammadi die Fäden ziehen. Julian Bonic soll vom Mittelfeld in den Sturm wechseln.  

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