Frauenfußball: „Den Druck haben die anderen“

SG Anraff startet in Kathus in Restrunde

Gisbert Ey

Anraff/Giflitz. Für die Fußballerinnen der SG Anraff/Giflitz/Friedrichstein ist am Samstag die Winterpause in der Verbandsliga Nord beendet: Dann steht für die Mannschaft des Trainers Gisbert Ey der Auswärtsauftritt bei der SG Kathus/ Hohe Luft (Anpfiff 17 Uhr in Kathus) bevor.

Auch wenn die Edertalerinnen als Tabellenführer zum Rangsiebten anreisen, unter Druck setzen lässt sich Gisbert Ey deshalb noch lange nicht: „Wir können ohne Druck in die Partie gehen. Ganz im Gegenteil: Denn den Druck haben die anderen“, sagt Ey.

Nach Angaben des Anraffer Coaches ist die Vorbereitung auf die Restrunde bei seiner Mannschaft „sehr ordentlich gelaufen“. Die SG-Spielerinnen hätten sich unter anderem in der Halle fit gehalten. Ey: „Wir haben ordentliche Turniere gespielt.“ Auch mit den Leistungen in den Vorbereitungsspielen auf Rasen zeigte sich der Trainer zufrieden. So siegte die SG im Testspiel gegen den Hessenligisten TSV Zierenberg mit 1:0. Und gegen den Gruppenligisten TSV Mardorf verzeichnete Ey einen 9:2-Kantersieg.

Doch das ist nun Schnee von gestern; jetzt gilt es für die SG-Kickerinnen im Punktspiel. „Wir würden uns schon freuen, wenn es endlich losgeht“, hofft Ey auf die Austragung der Partie. Vom kommenden Gegner hält der Anraffer Trainer viel: „Ich habe sie schon in Großenenglis gesehen. Sie haben hervorragende Einzelspielerinnen in ihren Reihen. Und sie haben einen neuen Trainer bekommen. Das ist eine saustarke Heimmannschaft“, sagt Ey.

In der Tat geht die SG Kathus mit neuen Impulsen in die Restrunde. Einmal ist da der erfahrene Coach Willi George, lange Jahre Trainer in Gläserzell. Der 57-Jährige löste Mario Katzmann ab, der mit der SG in die Verbandsliga aufgestiegen war. Außerdem holte die SG zwei Neuzugänge: Torfrau Ann-Kathrin Weber kommt vom FSV Schwarzbach. Die 24-Jährige pausierte seit dem vergangenen Sommer. Die 20-jährige Katharina Roth kommt vom SV Gläserzell. Die Angreiferin sei „schnell und torgefährlich“, so George, der jetzt mit Vierer-Kette spielen lässt.

Für die Anrafferinnen wird es also keine leichte Aufgabe, doch mit der richtigen „Portion Entschlossenheit“ sei auch das zu meistern, hofft Gisbert Ey. „Bis auf ein paar kleine Zipperlein“ seien alle Spielerinnen fit. (had) Foto:  Archiv

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