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Darum bleibt Baunatals Erfolgsserie auch gegen Unter-Flockenbach bestehen

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Von: Pascal Spindler

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Aktuell in sehr guter Form: Baunatals Julian Berninger-Bosshammer (links) läuft Walldorfs Torhüter Marcel Czirbus an. Das Foto entstand am vergangenen Hessenliga-Spieltag.
Aktuell in sehr guter Form: Baunatals Julian Berninger-Bosshammer (links) läuft Walldorfs Torhüter Marcel Czirbus an. Das Foto entstand am vergangenen Hessenliga-Spieltag. © Dieter Schachtschneider

Am Samstag ist Fußball-Hessenligist KSV Baunatal beim SV Unter-Flockenbach zu Gast. Nach sechs Spielen in Serie ohne Niederlage soll die Erfolgsserie weitergehen.

Baunatal – Für die Fußballer des KSV Baunatal läuft es aktuell richtig rund. Seit sechs Spielen ist der Hessenligist ungeschlagen, hat sich so zuletzt immer weiter an die Spitzenteams der Liga herangeschoben. Am Samstag sind die VW-Städter nun beim Aufsteiger SV Unter-Flockenbach zu Gast (14.30 Uhr). Fünf Gründe, warum die Erfolgsserie der Baunataler dort nicht reißt.

1. Unter-Flockenbach fehlt das Selbstvertrauen. Die morgigen Gastgeber tun sich in der Hessenliga bislang schwer. Erst zwei Siege hat die Mannschaft von Trainer Mirko Schneider eingefahren, steht punktgleich mit Steinbach II und Hadamar am Tabellenende. Der letzte Sieg des Liga-Neulings liegt dabei schon fast einen Monat zurück, ein 3:2-Heimerfolg gegen den SV Weidenhausen.

2. Der Gegner schießt zu wenig Tore. Dreimal in Folge spielte Unter-Flockenbach zuletzt zu null – allerdings nicht hinten, sondern vorn. Gegen Eintracht Frankfurt II, Eintracht Stadtallendorf und den FC Eddersheim war die Mannschaft offensiv insgesamt zu harmlos. Setzt sich diese Torlos-Serie fort, bleibt die Ungeschlagen-Serie des KSV in jedem Fall bestehen.

3. Baunatal kann wieder etwas durchwechseln. Gegen Eintracht Frankfurt II und RW Walldorf schickte KSV-Trainer Tobias Nebe zuletzt dieselbe Startelf auf den Rasen. Allerdings nicht nur, weil er den ausgewählten Spielern sein vollstes Vertrauen schenkte, sondern weil bei etlichen Spielern die Grippe zugeschlagen hatte. Gleich zwölf Akteure fielen am Montag gegen Walldorf krankheitsbedingt aus. Die Grippewelle beherrscht die Mannschaft noch immer. „Die einen kommen jetzt wieder zurück, andere werden krank“, sagt Nebe. Berke Durak und Fatih Üstün habe es etwas schlimmer erwischt, sie werden fürs Wochenende wohl sicher ausfallen. Dagegen könnten Nicolai Lorenzoni und Sebastian Schmeer zurückkehren. „Bei ihnen habe ich die Hoffnung, dass es für das Spiel reicht. Mit den anderen Rückkehrern haben wir dann wieder ein paar neue Optionen“, sagt Nebe.

4. Der KSV hat schon zwei Aufsteiger geschlagen. Das Aufeinandertreffen mit Unter-Flockenbach ist bereits das dritte Duell der Baunataler gegen einen Aufsteiger. Sowohl der SV Adler Weidenhausen als auch der TSV Steinbach II wurden schon besiegt. Beide Male gewann der KSV auswärts. Aber: Die Partien waren keine ganz klaren Angelegenheiten. In Weidenhausen siegten die Baunataler 3:2, bei der Reserve des TSV Steinbach holten die Nordhessen einen 4:3-Sieg.

5. Baunatal unterschätzt den Gegner nicht. Vom aktuellen Tabellenbild will sich Nebe nicht blenden lassen: „Wir können in der Hessenliga jeden Gegner schlagen. Aber wir können auch gegen jeden Gegner verlieren, wenn wir nicht unser Maximum abrufen.“ (Von Pascal Spindler)

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