Endstation in der ersten Runde des Bezirkspokals

Tuspo Gimte und FC Niemetal besser als erwartet

Gimtes Torhüter Philip Schmand und Ömer Terzi stoppen Nörtens Thorben Rudolph (rechts).
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Noch mal gut gegangen: Gimtes Torhüter Philip Schmand und Ömer Terzi stoppen Nörtens Thorben Rudolph (rechts).

Die Fußballer des Tuspo Gimte und des FC Niemetal waren durch Losentscheid in den Bezirkspokal gerutscht. Dort blieben letztlich die großen Überraschungen aus, doch beide Altkreisvereine schlugen sich besser als erwartet.

Altkreis Münden – Tuspo Weser Gimte - SSV Nörten 1:2 (0:1). Der zwei Ligen höher spielende Landesligist aus Nörten machte schnell deutlich, dass es ihm ernst war: Bereits nach 100 Sekunden hatte Gimtes Philip Schmand zwei schwere Bälle parieren müssen. Die Nörtener Führung dann in der 11. Minute: Die Gäste lupften den Ball in den Gimter Strafraum und Silvan Steinhoff hob das Leder über Schmand ins Netz. Danach wurde es für die nur rund 50 Besucher auf dem Rattwerder sehr zäh. Die Nörtener Kombinationen versandeten immer wieder in der gut verschiebenden Gimter Defensive und der viel zu lange Rasen, der beide Trainer und den Schiedsrichter ärgerte, tat das Übrige, um keinen Fluss aufkommen zu lassen. So gut der gastgebende Kreisligist in der eigenen Hälfte dagegenhielt, so schwierig wurde es für ihn bei einem geordneten Spielaufbau. Es dauerte bis zur 53. Minute, bis Gimte den ersten Ball aufs Nörtener Tor setzte: Allerdings: Gleich der erste Schuss passte! Robin Blumenstein setzte Joshua König mit einem Steilpass in Szene und es stand 1:1. Richtig ins Straucheln gerieten die Nörtener aber nicht. Eine sehenswerte Vorarbeit von Leon Rüffer über die rechte Seite verwertete in der Mitte Nils Hillemann zum 1:2 (62.). Immerhin: Der im Vorfeld realistisch erscheinende Abschuss blieb aus, weshalb das Gimter Selbstvertrauen nicht gelitten haben dürfte. Trainer Gracic meinte: „Ich bin mit dem Spiel absolut zufrieden. Wichtig war mir, dass die Einstellung der Jungs gestimmt hat.“

Niemetaler Torschütze: Janis Riemenschneider (links, hier gegen Christian Böning) erzielte das zwischenzeitliche 1:1.

FC Niemetal - SG Bergdörfer 1:5 (1:2). Trotz der letztlich klaren Niederlage war es beeindruckend, wie die Niemetaler gegen den zwei Ligen höher angesiedelten Bezirksligameister von 2019 mithielten. Auch die rund 100 Zuschauer honorierten den Einsatz nach dem Abpfiff mit Applaus. Der diesmal im Tor aushelfende Trainer Sebastian Gundelach zog so Bilanz: „Wir waren 45 Minuten gleichwertig, konnten 60 Minuten mithalten, mussten dann aber dem benötigten hohen Laufaufwand Tribut zollen.“ Die Gastgeber probierten sogar ihr neues 3-5-2-System aus, das nun unter anderem zwei statt bislang nur eine Sturmspitze vorsieht. Dort lief neben Nils Quentin auch Janis Riemenschneider auf, der nach dem 0:1-Rückstand (23./Eckermann, FE) den Ausgleich schoss. Dennis Schob hatte ihn steil geschickt und Riemenschneider traf per Flachschuss (25.). Große Proteste dann, als der junge Neuzugang Mats Meier drei Gegner stehen ließ, im Strafraum zu Fall kam, doch der erwartete Elfmeterpfiff ausblieb. Im Gegenzug traf Böning zum 1:2 (36.). Nach dem schön herausgespielten 1:3 (Eckermann, 60.) steuerten die Gäste einem ungefährdeten Erfolg entgegen. Weitere Tore: Ringling (73.), Müller (83.). (Manuel Brandenstein)

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