Fußball-Hessenligist am Mittwochabend gefordert

Baunataler wollen gegen Stadtallendorf Heimfluch besiegen

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Vollspann: Baunatals Jonas Springer (vorn, hier gegen Eddersheims Felix Rottenau) empfängt mit seinem Team heute Stadtallendorf.  

Baunatal – Für die heimischen Fußball-Hessenligisten steht eine Englische Woche auf dem Programm. Und das mit zwei Heimspielen. Während der KSV Hessen Kassel am Donnerstag (14 Uhr) den SV Hadamar empfängt, ist der KSV Baunatal schon heute gefordert. Im Parkstadion hat die Mannschaft von Trainer Tobias Nebe ab 19 Uhr den Tabellendritten Eintracht Stadtallendorf zu Gast.

Der 4:1-Erfolg in Bad Vilbel gab den Baunatalern vor einer Woche Auftrieb, am Sonntag in Eddersheim mussten sie aber einen erneuten Nackenschlag verkraften. Dabei war der KSV nah dran an der Überraschung. Die Gäste führten trotz einer frühen Roten Karte gegen Manuel Pforr bis zur 74. Minute. Ein Eigentor von Maximilian Blahout und ein Treffer von Niklas Rottenau besiegelten aber die unglückliche 1:2-Niederlage. „Trotzdem zeigt die Formkurve nach oben“, sagt Mittelfeldspieler Jonas Springer und fügt hinzu: „Wir kämpfen uns jetzt da unten raus und die Stimmung bei uns wird besser.“

Nach einer für Springer schwierigen Rückrunde der vorigen Saison, bei der er wegen muskulärer Probleme häufig ausfiel, ist er seit der Vorbereitung richtig fit. Und er erkämpfte sich prompt einen Stammplatz zurück. In neun von zehn Hessenliga-Spielen stand er auf dem Platz – meist die gesamten 90 Minuten. Und bei der 1:2-Niederlage in Eddersheim erzielte der 25-Jährige sein erstes Saisontor. „Es wurde auch mal wieder Zeit“, sagt er schmunzelnd. Schließlich war es fast genau ein Jahr her, dass Springer traf.

Gegen Stadtallendorf wollen die Baunataler ihren Heimfluch besiegen. Denn während sie auswärts bisher passable neun Punkte aus sechs Spielen holten, ist es zuhause bisher nur ein Zähler aus vier Partien – bei einem Torverhältnis von 1:7. „Stadtallendorf ist sicherlich favorisiert, aber wir haben unsere Chance. Die Hessenliga ist sehr ausgeglichen. Da kann der Zwölfte auch gegen den Ersten punkten und der 14. gegen den Dritten gewinnen“, sagt Springer.

Nach seinem Platzverweis ist auf jeden Fall Pforr gesperrt. Felix Schäfer fehlt verletzt. „Ansonsten gibt es keine weiteren Verletzten. Allerdings hat uns das Spiel in Eddersheim viele Körner gekostet“, sagt der Sportliche Leiter Ralf Rößler. Wer heute aufläuft, hänge daher auch am körperlichen Zustand. „Stadtallendorf ist eine bärenstarke Mannschaft. Da müssen die Jungs, die auflaufen, voll im Saft stehen, um dagegenzuhalten“, sagt Rößler.

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