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Beachsoccer-Bundesliga: Korbach ohne zehn Spieler chancenlos

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Einzig Benjamin Trotte als mitspielender Coach (hier beim Spieltag in Korbach gegen Hertha BSC) war von der Stamm-elf der Golden Goalers in München dabei.
Einzig Benjamin Trotte als mitspielender Coach (hier beim Spieltag in Korbach gegen Hertha BSC) war von der Stammelf der Golden Goalers in München dabei. © Artur Worobiow

Erfahrung sammeln ist für die Beachsoccer-Mannschaft aus Korbach ohnehin an der Tagesordnung in der Premierensaison der Bundesliga. Aber der 3. Spieltag war dennoch eine ganz besondere Erfahrung.

Denn die „Golden Goalers“ gingen am Wochenende in der Beach Arena München-Freimann mit einer Besetzung aufs Feld, für die die Floskel „stark ersatzgeschwächt“ noch untertrieben ist. Es verwundert daher nicht, dass die Korbacher Hoffnungen auf den ersten Punktgewinn sich nicht erfüllten.

Einzig der spielende Trainer Benjamin Trotte und Leon Blum standen aus dem Kader der Goalers für den Trip nach München zur Verfügung. Ohnehin sei die Personallage nicht rosig gewesen, erklärt Trotte. „Aber dann kamen auch noch verletzungsbedingte Ausfälle und Coronafälle hinzu.“ Unterm Strich fehlten zehn Akteure.

Golden Goalers: Jugendspieler halfen aus

Eine Absage war für Team Korbach aber kein Thema, denn der Nichtantritt zu einem Spieltag wird mit dem Bundesliga-Ausschluss bestraft. „Wir sind super dankbar, dass eine Handvoll Spieler aus der A-Jugend des TSV Korbach nach unserer Anfrage bereit waren, auszuhelfen. Und alle haben ihre Sache gut gemacht“, so Trotte.

In seinem Team standen neben dem Bad Wildunger Fußballer Stefan Jobs, der schonlänger im Training dabei ist, und dem Aschaffenburger Leif Schinkmann, der nach einer Pause wieder mit dem Beachsoccer angefangen hat, unter anderem junge Spieler wie Eldon Cenaj, Yannic Scheidegger, Selim Ciplak und Max Henricy.

Gegen den späteren Tabellenzweiten, die Robben aus Rostock, hatten die dezimierten „Golden Goalers“ auch noch einen bärenstarken Auftaktgegner, gegen den sich trotz torloser erster sechs Minuten die bisher höchste Ligapleite nicht verhindern ließ – 1:17. „Es mussten sich alle erstmal zurecht finden. Aber die Mannschaft hat das Ergebnis gut weggesteckt“, lobt der Trainer die Korbacher, deren Ergebnisse am zweiten Tag nicht mehr darauf schließen ließen, welch Verlegenheitstruppe da auf dem Platz stand. „Am Sonntag haben wir mehr Sand- als Rasenfußball gezeigt“, so Trotte.

Korbach lag gegen Die Beach Boyz Waldkraiburg nach zwei Dritteln nur 0:2 zurück, verlor am Ende 2:6, wobei Jobs und Trotte trafen. Den Schlusspunkt bildete ein 0:6 im Kellerduell gegen Sandball Leipzig. „Angesichts dieser Konstellation war ich nicht unzufrieden“, bilanzierte Trainer Trotte.

Er hofft, dass am 30./31. Juli die Truppe wieder weitgehend komplett sein wird. Dann wird in Düsseldorf die Endrunde samt Platzierungsspielen ausgetragen, ehe dann am 20. August der deutsche Meister ermittelt wird. (schä)

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