Fußball-Kreisoberliga

Bebra erwartet Heinebach/Osterbach

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Eine Szene aus dem letzten Zusammentreffen: Im Mai gewannen die Heinebacher, hier mit Laszlo Kolompar (links, gegen Nicolai Eichhorn) 2:1 gegen die FSG. 

In der Fußball-Kreisoberliga (KOL) steht am Sonntag in Asmushausen das nächste Altkreisderby an.

Bebra – Um 15 Uhr empfängt die heimische FSG Bebra die SG Heinebach/Osterbach.

Recht unterschiedlich verlief bisher das erste Saisondrittel für beide Kontrahenten. Während die Gäste seit vier Spieltagen auf einen Punktgewinn warten, ist die Heimelf seit fünf Partien ungeschlagen. „Machen wir das 2:0, gehen wir als Sieger vom Platz“, sagte Bebras Trainer Andelko Urosevic nach dem 2:2 beim Aufstiegskandidaten SG Niederaula/Kerspenhausen.

Martin Silbermann hatte einen Konter schlecht abgeschlossen, und Josko Sut sich den Ball zu weit vorgelegt - zwei gute Möglichkeiten zum Nachlegen waren vertan. Nach Urosevics Ansicht brachte der zwischenzeitliche Ausgleich aus abseitsverdächtiger Position die Gastgeber wieder ins Spiel.

„Wir sind im Moment gut drauf, haben am Doppelspieltag auch ohne Manuel Schmidt und all die Dauerverletzten vier Punkte geholt“, freut sich der FSG-Coach über den stetigen Aufwärtstrend seiner Elf. Schmidt wird wieder dabei sein. Daher nehme man auch die Favoritenrolle an. Die Bebraner wollen mit einem Erfolg an Hönebach und Wildeck dranbleiben.

Man kreiere viele Chancen, brauche aber auch sehr viele, um zu einem Treffer zu kommen, moniert der FSG-Trainer. „Mahmud Maher arbeitet viel, ich würde ihm wünschen, dass er noch häufiger trifft“, hofft Urosevic schon gegen Heinebach auf Treffer des Angreifers.

„Im Moment ist der Fußballgott nicht auf unserer Seite, wir machen aber auch zu viele Fehler“, sagt Martin Köthe, der Trainer der Alheimer, zur aktuellen Durststrecke. Einstellung und Moral stimmten, auch die Offensivleistung sei in Ordnung - aber man finde die Balance zwischen Angriff und Abwehr nicht. Er könne die Unsicherheit in der Deckung nicht erklären, mache der Mannschaft aber keinen Vorwurf. Er hofft einfach, dass es bald wieder aufwärts geht.

„Wir haben nichts zu verlieren, was vielleicht unser Plus ist. Ein Punkt wäre gut, ein Sieg überragend“, sagt Köthe. Bebra nicht ins Rollen kommen lassen und möglichst lange die Null halten - so will man in Asmushausen zum Erfolg kommen.

Hacke, Spitze eins, zwei drei helfe seinem Team nicht weiter. Vielmehr seien jetzt kämpferische Tugenden gefragt. Dementsprechend müssten die Akzente gesetzt werden.

Artur Penner, der nach eeinem unglücklichen Handspiel für eine Partie gesperrt wurde und André Penner, der beruflich verhindert ist, werden nicht helfen können, endlich den Bock umzustoßen und in die Erfolgsspur zurückzukehren.

In der vergangenen Saison fuhren die Alheimer sechs Punkte gegen ein Eisenbahnstädter ein. Schöne Erinnerungen, die ihnen momentan jedoch nicht weiterhelfen.

VON THOMAS BECKER

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