Fußball-Bezirksliga: Der SSV gewinnt verdient gegen die U23 des FC Eintracht Northeim – Duymelinck trifft doppelt

4:2! Nörten hat erneut die Nase vorn

Spielertraube: Nörtens Julian Keseling (links) klärt gegen die Northeimer Christian Grünwaldt, Fabian Hohmeier und Isa Asllani.

Northeim. Der SSV Nörten-Hardenberg hat am Sonntagnachmittag im Gustav-Wegner-Stadion auch das zweite Derby der Saison gegen den FC Eintracht Northeim II verdient mit 4:2 (2:0) für sich entschieden. Damit untermauerte die Elf von Trainer Marko Grube auch ihren Staus als beste Mannschaft des Landkreises Northeim in der Fußball-Bezirksliga.

Während die Gäste also nach dem 2:0-Heimsieg im ersten Vergleich nun auch am Rhumekanal die Nase vorn hatten und damit ihre bekannte Auswärtsstärke erneut unter Beweis stellten, kassierte die Eintracht-Reserve die fünfte Niederlage in Serie.

„Wir haben heute gegen einen clevereren Gegner zurecht verloren. Es reicht eben nicht, wenn man nur in den letzten 30 Minuten Bezirksliga-Fußball zeigt“, so das Fazit von Eintracht-Trainer Waldemar Schneider. Zur Entschuldigung seiner Mannschaft darf man jedoch anmerken, dass sie am Sonntag binnen neun Tagen zum vierten Mal auf dem Platz stand.

Nachträgliches Geschenk

Sein Nörtener Kollege Marko Grube hingegen war vollauf zufrieden nach dem Sieg. Zum einen hatten die Schwarz-Gelben ihrem Coach ein nachträgliches Geschenk zum 50. Geburtstag gemacht. Außerdem setzten sie auch ihr Vorhaben erfolgreich in die Tat um, hinter der Oberligamannschaft des FC Eintracht, die fußballerische Nummer zwei im Landkreis zu sein. „Das Spiel hätte auch 8:4 für uns ausgehen können. Chancen waren auf beiden Seiten reichlich vorhanden“, sagte Grube. Ein Sonderlob zollte er Tim Armbrecht und dem im Mittelfeld unermüdlich rackernden Lukas Leifheit.

Der frühe Führungstreffer (7.) spielte den Nörtenern natürlich in die Karten, als Stief nach Vorarbeit von Armbrecht gegen Eintracht-Keeper Dreger traf. Der Schlussmann der Heimelf war dann in zwei weiteren Situationen besser präsent. Ein Foul von Blötz an Wienecke im Strafraum beschwor jedoch unmittelbar vor dem Pausenpfiff den zweiten SSV-Treffer herauf. Den Elfmeter vollstreckte Keseling sicher.

Zwar agierten die Northeimer mit Beginn der zweiten Hälfte druckvoller, doch blieben zwingende Möglichkeiten zunächst aus, zumal die SSV-Defensive darauf fokussiert war, unbedingt den drohenden Anschlusstreffer zu verhindern. Erst ab der 60. Minute nahmen die Aktionen der Gastgeber konstruktivere Züge an, doch Köhler, Rückert und Asllani hatten vorerst nicht das nötige Glück. Dagegen spielten die Gäste gegen die gelockerte Eintracht-Deckung ihre Konterstärke aus, was im verdienten Derbyerfolg mündete. (osx)

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