Fußball-Bezirksliga: Der SC Hainberg geht selbstbewusst in die neue Saison

Abstieg ist kein Thema mehr

Sieben von Hainbergs zehn Neuzugängen: Von links André Kaufmann, Habat Onal, Koutaiba Kasar, Enrico Boccaccino, Leif Steinkühler, Julius Bujara, Cem Sengül, Trainer Dennis Erkner. Foto: zje/gsd

Göttingen. Mit zehn Neuzugängen, dazu zählt Trainer Dennis Erkner auch die Spieler aus dem eigenen Nachwuchs, geht der SC Hainberg in die neue Saison der Fußball-Bezirksliga. „Bei den sechs A-Jugendlichen müssen wir aber abwarten, ob es letztlich für die Bezirksliga reicht“, sagt Erkner. Kaum Zweifel hat der SC-Coach, dass es für Außenverteidiger Nelson Joseph und Stürmer Habat Onal nicht schaffen könnten. Aber auch Koutaiba Kasar traut er den Sprung in die Bezirksliga-Mannschaft zu.

80 Prozent der Nachwuchsspieler hatte Erkner schon in der Jugend trainiert, kennt diese also, bevor er elf Spieltage vor Ende der Saison 2014/15 die Mannschaft von Carsten Langar, die eigentlich hoffnungslos auf dem letzten Platz stand, übernahm und sie dann doch noch rettete mit zehn ungeschlagenen Spielen.

Platz sieben bestätigen

Zielsetzung für die SC-Verantwortlichen sei zwar immer der Klassenerhalt. „Es ist doch aber Blödsinn, nach dem siebten Platz am Ende der letzten Saison zu sagen, wir wollen jetzt mal Achter werden“, meint Erkner. „Den siebten Platz zu wiederholen, wäre super.“ Bei hundertprozentigem Engagement aller Spieler aber traut er seinem Team ein bis zwei Plätze besser zu.

Beim SC Hainberg wird immer von einem „etwas anderen Verein“ gesprochen. Was macht diesen Verein so außergewöhnlich? „Man kommt zu diesem Verein und fühlt sich wohl. Innerhalb von drei Tagen ist ein neuer Spieler akklimatisiert. Das macht die familiäre Atmosphäre in unserem Verein aus“, hat Erkner eine plausible Erklärung für das Phänomen „SC Hainberg“.

Der selbstständige Immobilienunternehmer, für den Gimte Titelfavorit ist, ist mit der Vorbereitung auf die Saison bisher sehr zufrieden. „Wir hatten mit 18 Spielern ein Super-Traininglager in Bad Sachsa“, sagt Erkner, der derzeit einen Kader von immerhin 30 Spielern hat, mit dann 25 Spielern will der SC in die Saison gehen. (wg/gsd)

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