Fußball-Bezirksliga: Mit vielen Nachwuchsspielern Klassenerhalt schaffen

Teamvorstellung SC Hainberg

Die Neuzugänge beim SC Hainberg: Hinten von links Klaus Kolb (Betreuer), Manfred Motz (Betreuer), Yannick Broscheit, Max Deter, Maximilian Maretschke, Timo Krüger, Sergej Heckmann, Sven Förster (Co-Trainer) und Dennis Erkner (Trainer). Vorne von links Alex Kern, Baban Goran, Yassin Emirsoglu, Drilon Berisha, Daniel Schwalm, Ugur Özcan und Marek Kaufmann. Foto: Jelinek/gsd

Göttingen. Einen Mangel an Adrenalin dürfte es bei den Verantwortlichen des SC Hainberg nicht geben.

Als abgeschlagenes Schlusslicht verbrachte das Team von den Zietenterrassen die vergangene Winterpause – und schaffte dennoch den Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga. Weil alle an einem Strang zogen. Der neue Trainer Dennis Erkner, der Vorstand um den Vorsitzenden Jörg Lohse sowie die Spieler und Fans des sympathischen Klubs.

Die Erleichterung über den erst am letzten Spieltag geschafften Klassenerhalt merkt man Lohse auch noch Wochen nach dem Klassenerhalt an. In den elf verbleibenden Partien nach der Winterpause gab es acht Siege, zwei Remis und nur eine Pleite. „Einen solchen Tanz auf der Rasierklinge kann man nicht zweimal machen“, sagt der SCH-Vorsitzende.

Alles, bloß nicht noch einmal so zittern, lautet deshalb die Devise auf dem Hainberg. Dort bleibt man sich treu. „Bei uns wird den Spielern auch künftig kein Geld bezahlt“, sagt Lohse. Bei den Neuzugängen setzt man auf den eigenen Nachwuchs. Gleich acht der zwölf Neuzugänge stammen aus den eigenen A-Junioren, die gerade erst aus der Landesliga abgestiegen sind.

Vor allem von Neuzugang Maximilian Maretschke (28 Tore für den Kreisligisten SG Rhume) erhoffen sich beim SCH viel. Aber auch die bisherigen Akteure wie Abwehrchef Hauke Boss, Mittelfeldspieler Kevin Schaffer sowie Offensiv-Allrounder Niklas Pfitzner stehen künftig noch mehr in der Verantwortung. „Sie sollen das Team führen“, erklärt Lohse.

„Viel einfacher dürfte die nächste Saison auch nicht werden“, sagt Erkner mit Blick auf die Konkurrenten. „Die starken Aufsteiger wie Hagenberg und Northeim II, dazu der Absteiger Petershütte, machen die Bezirksliga unfassbar stark. Zwei Drittel aller Teams werden sich erst einmal nach unten orientieren müssen. Wir natürlich auch“, sagt der neue Coach, der mit einem 23 Spieler umfassenden Kader in die neue Spielzeit starten will.

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