Bezirksliga-Braunschweig

Werrataler Auftakt mit Verzögerung

Frederik Köhler (rechts)
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Endlich wieder auf eigenem Platz: Frederik Köhler (rechts) erwartet mit den Werratalern das Team aus Dassel und Sievershausen.

Drei Wochen mussten die Bezirksliga-Fußballer der SG Werratal darauf warten, jetzt soll es endlich klappen mit dem ersten Spiel in der Abstiegsrunde.

Hedemünden – Gegner auf dem heimischen Sportplatz in Hedemünden ist am Sonntag ab 14 Uhr die SG Dassel/Sievershausen. „Wir waren zum Ende der Qualifikationsrunde richtig gut drauf, da kam uns diese unerwartet lange Pause eher ungelegen“, sagt Interimstrainer Kai Armbrust. Eigentlich hätte man bereits zwei Wochen nach dem letzten Spiel gegen Denkershausen, das mit 2:3 verloren ging, mit einem Heimspiel gegen den SCW Göttingen weitermachen sollen. Ein ausstehendes Sportgerichtsurteil jedoch verhinderte dies jedoch ebenso wie ein unbespielbarer Platz die für vergangenen Sonntag geplante Partie in Denkershausen.

„Für diesen Sonntag sieht es aber gut aus“, sagt Kai Armbrust, der mit seiner Mannschaft in den vergangenen Wochen nur noch in Laubach trainiert hat, um das Geläuf in Hedemünden zu schonen. Auch die Krankheitswelle, die zwischendurch im Team grassiert hatte, sei inzwischen abgeebbt. „Leider müssen wir auf Fabian Winter verzichten, der am Sonntag dienstlich verhindert ist“, berichtet Armbrust. Weil ansonsten aber alle Spieler zur Verfügung stünden, blicke er der Partie optimistisch entgegen.

„Ich würde schon sagen, dass wir in der Favoritenrolle sind“, sagt der Coach. Unterschätzen dürfe man den Gegner allerdings nicht. In der Quali-Gruppe B hatte das Team aus der Nähe von Einbeck immerhin vier Sieg in zehn Spielen eingefahren (und damit einen Punkt mehr als die Werrataler), was in der Endabrechnung allerdings nur zum vorletzten Platz reichte.

„Wir werden am Sonntag auf jeden Fall alles dafür tun, um mit einem Sieg in diese Abstiegsrunde zu starten, um nicht gleich wieder mit dem Rücken zur Wand zu stehen“, sagt Kai Armbrust. Er hoffe sehr, dass die fünf bis zum 19. Dezember noch angesetzten auch tatsächlich stattfinden können – oder zumindest ein Großteil davon. „Wir stehen personell gut da und wollen unbedingt noch so viele Punkte wie möglich sammeln“, sagt er. Schließlich könne man ja nie wissen, was nach der Winterpause ist.  (Per Schröter)

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