Fußball-Bezirksliga: TuSpo Weser Gimte unterliegt der SG Bergdörfer mit 1:2

Ballverluste entscheiden

Geklärt: Gimtes Christian Wedel (rechts) schlägt den Ball aus dem Strafraum. Links beobachten Yannik Nüsse (vorne links) und Andreas Kilian die Szene. Foto: Brandenstein

Hann. Münden. 1:2 (0:0) unterlag am Sonntagnachmittag am Rattwerder der TuSpo Weser Gimte der eichsfeldischen SG Bergdörfer. Am Ende war der knappe Gästesieg noch nicht einmal unverdient: Die Eichsfelder waren „cleverer in der Chancennutzung“ (Gimtes Trainer Matthias Weise), und sie „dominierten die Partie nach der Pause“ (SG-Trainer Dieter Bilbeber).

Nach einem ausgeglichenen Auftakt machten die Hausherren in den letzten 20 Minuten des ersten Durchgangs gewaltig Dampf. Nachdem Christoph Eckermann die erste (und vor der Pause einzige) Chance liegen gelassen hatte - sein Schuss nach Rückpass von Florian Ringling ging über die Latte - schnürten die Gimter den Gast für 20 Minuten an dessen Strafraum ein. Doch alle Versuche blieben ohne zählbaren Erfolg. Am meisten aber ärgerte Weise sich über den in seinen Augen verwehrten Strafstoß (29.: Pietri geht im Strafraum zu Boden) und über einen Pfiff (36.), der den frei durchlaufenden Dennis Behrens auf dem Weg zum SG-Tor stoppte.

Wieder aus der Kabine raus, legen beide Teams los wie die Feuerwehr: Der mehrfach glänzend reagierende Gianluca Heinisch (Weise: „Eine gute Leistung. An den beiden Gegentoren konnte er nichts machen.“) wehrt einen Eckermann-Schuss ab; im Gegenzug ist SG-Torhüter Patrick Otto ebenso rettend zur Stelle.

Danach aber übernehmen die Gäste das Kommando am Rattwerder. Lauf- und zweikampfstark sichern sie sich die Feldhoheit, wobei ihr Spiel immer wieder von den Gimter Ballverlusten in der Vorwärtsbewegung begünstigt wurde. Zwei dieser Ballverluste be-straften die Gäste mit Kontertoren (55.: Eckermann und 64.: Ringling). Auch wenn die Hausherren sich keineswegs geschlagen gaben, es war dies die Vorentscheidung, denn auf Gimter Seite fehlte es immer wieder am letzten Pass. Wirklich torgefährliche Strafraumszenen kamen nicht zustande. Folgerichtig fiel das Anschlusstor durch einen Standard: Andreas Kilian war bei einer Ecke von Erwin Glogic zur Stelle. Das 1:2 machte die Begegnung - vom Resultat her - wieder spannend.

Doch der TuSpo Weser war an diesem Tag nicht in der Lage, die durchaus gute Mittelfeldarbeit in wirklich torgefährliche Situationen umzusetzen. Die größte Chance der Schlussphase hatte erneut der Gast: Nach einem Solo Robin Bilbebers scheitert der frei im Torraum stehende Eckermann an Yannik Nüsse, der sich in den Schuss wirft.

TuSpo Weser Gimte: Heinisch - Nüsse, Schreer, Kilian, Wedel (75.: Quentin) - Behrens, Franke, Glogisch, Pietri (88.: Chittano) - Scharfen, Armbrust.

Tore: 0:1 Eckermann (55.), 0:2 Ringling (64.), 1:2 Kilian (76.).

Von Edzard Korte

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