0:4 bei SG Bergdörfer

Berg- und Talfahrt der SG Werratal geht weiter

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Gegen Nörten wieder im Werrataler Kader: Frederik Köhler (Mitte). Links Gimtes Berkay Gökceoglu, rechts Bernd Abeln. Die Altkreisteams treffen am 8. Juni erneut aufeinander.   

Hann. Münden. Bis fünf Minuten vor dem Abpfiff durfte Fußball-Bezirksligist SG Werratal bei der SG Bergdörfer hoffen. Dann fielen noch drei Tore - Endstand 0:4.

Im Vorfeld des großen Saisonfinales mit vier Heimspielen in Folge fiel Werratal am Mittwochabend wieder auf den vorletzten Tabellenplatz zurück. Damit ging die Berg- und Talfahrt für das Team, das zuvor in Sülbeck noch sensationell mit 5:0 gewonnen hatte, weiter. 

Trainer Alexander Winter reagierte diesmal gelassen auf die Schlappe im Abstiegskampf: Uns haben acht Spieler gefehlt. Angesichts dieser Tatsache hat die Mannschaft lange Zeit sehr gut dagegen gehalten.“ Genau gesagt, dauerte es auf dem Sportplatz in Langenhagen 62 Minuten, ehe der favorisierte Tabellenvierte durch Lukas Gatzemeier in Führung ging. Bis dahin hatte die Defensive der Gäste um einen  überzeugenden Bahattin Savran das meiste im Griff gehabt.

Die Werrataler Elf, die im Sturm aus Personalmangel sogar Torhüter Fabian Rippe als einzige Spitze aufbieten musste, ließ sich aber nicht groß schocken. In der 15. Spielminute hatte sie bei einer Großchance von Marc Glatter Pech gehabt, aber sie versuchte es weiter. Die Entscheidung zugunsten der SG Bergdörfer fiel erst in der Schlussphase: Zwischen der 87. Minute und der Nachspielzeit fielen noch drei Kontertreffer. Die Werrataler, bei denen Innenverteidiger André Thüne erneut im zentralen Mittelfeld aufgeboten wurde, müssen jetzt eine Erfolgsserie hinlegen.

Das Restprogramm der SG Werratal hat es in sich. Umso ärgerlicher war der 2:1-Erfolg der ebenfalls gefährdeten SG Lenglern am Mittwoch in Seulingen. Damit hat Lenglern nun wieder einen Punkt Vorsprung vor den Werratalern.

Vor dem sonntäglichen Heimspiel gegen den SSV Nörten-Hardenberg (15 Uhr) hat die Zeit der Hochrechnungen begonnen: Geht man davon aus, dass Lenglern seine drei Heimspiele gewinnt – gegen die seit fünf Spieltagen sieglosen Einbecker, die Seulinger, deren Trainer im Sommer nach Lenglern wechselt und gegen Schlusslicht Rotenberg – dann hilft den Werratalern nur eine Siegesserie. Nur mit drei Heimsiegen (unter anderem am kommenden Freitag gegen Gimte) wäre man vermutlich am letzten Spieltag in der Situation, mit einem Erfolg über Seulingen noch das rettende Ufer zu erreichen.

SG Werratal: Beuermann - Dittrich, Savran (65. Herwig), B. Grieben, Bülte (87. Hesske) - Wallner, Glatter, Thüne, Buhre, Bornemann - Rippe.

Tore: 1:0 Gatzemeier (62.), 2:0 Böning (87.), 3:0 Gatzemeier (90.), 4:0 Diedrich (90.+2).

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