Bezirksliga: Werrataler 0:8-Debakel

Bovenden. Nur fünf Tage nach dem Überraschungscoup gegen Spitzenreiter Sparta erlebten die Bezirksliga-Fußballer der SG Werratal ein Debakel. Beim Bovender SV ging das Team von Trainer Mike Hoffmann sang- und klanglos mit 0:8 (0:5) unter und rutschte in der Tabelle wieder auf den vorletzten Platz ab.

Hoffmann versuchte es erneut mit der 1-4-3-2-Variante mit Libero und einer hochstehenden Vierer-Abwehrkette davor. Das Problem: Mit dem verletzten André Thüne und Linksaußen Hendrik Suslik fehlten zwei ganz wichtige Leute. Hoffmann war also gezwungen, Umstellungen vorzunehmen: Kai Dittrich übernahm die Rolle des Liberos, Felix Berthold rückte (erstmals überhaupt) in die Innenverteidigung und Manuel Schanz spielte nach mehrwöchiger Pause von Beginn an im linken offensiven Mittelfeld. Und das ging auf dem kleinen Bovender Kunstrasenplatz gründlich in die Hose.

Hoffmanns Selbstkritik

„Ich habe schon nach 25 Minuten gemerkt, dass ich diesmal falsch aufgestellt hatte“, gestand Hoffmann unumwunden ein. Da hatte sein Team nach einem schnellen Eigentor von Berthold (2.) sowie zwei Treffern von Felix Kaden (18., 25.) schon mit 0:3 hinten gelegen. „Und da war dann auch schon nichts mehr zu retten“, nahm Hoffmann einen Großteil der Schuld auf seine Kappe. Zwar versuchte er es noch mal mit einer Umstellung auf das herkömmliche 4-2-3-1-System, „aber wenn du so schlecht spielst wie wir an diesem Tag und in 90 Minuten gerade mal zwei Torschüsse abgibst, dann hast du einfach keine Chance.“ SG Werratal: Beuermann – Dittrich – Waldeck, Rudolph, Berthold (25. Mahomood), Bülte – Glatter, Köhler, Schanz – Wallner, Winter (76. Mebratom). Tore: 0:1 ET Berthold (2.), 0:2 und 0:3 Kaden (18., 25.), 0:4 Coskun (32.), 0:5 Langer (37.), 0:6 Bieker (54./FE), 0:7 und 0:8 Kaden (57., 86.). (per)

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