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Wo kann der Ball rollen? Am Wochenende verabschiedet sich die Bezirksliga in die Winterpause

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Grätsche: Der Northeimer Ruwen Maaß gegen den Einbecker Stefan Amer Salim. Eintracht II tritt in Bovenden an, Einbeck empfängt, wenn der Platz es zulässt, den FC Grone.
Grätsche: Der Northeimer Ruwen Maaß gegen den Einbecker Stefan Amer Salim. Eintracht II tritt in Bovenden an, Einbeck empfängt, wenn der Platz es zulässt, den FC Grone. © Privat

Nach dem witterungsbedingten Fehlstart in die Rückrunde am vergangenen Wochenende sieht es für die Fußball-Bezirksliga auch jetzt bestenfalls bedingt besser aus. Ob - und wenn ja, wo - gespielt werden kann, wird sich wohl frühestens am Freitagmittag, spätestens aber am Sonntag entscheiden.

Northeim – Von den fünf heimischen Bezirksligisten gehen, selbst wenn das Programm vollständig abgewickelt werden kann, nur vier an den Start. Das Spiel der SG Denkershausen/L. gegen die SG Werratal (Hinspiel: 3:1 für die Denkershäuser) ist in den Februar 2023 verlegt. Von den vier verbleibenden Teams haben drei Heimrecht. Reisen muss alleine der FC Eintracht Northeim II, das dann aber auch noch gleich zum Tabellenführer nach Bovenden, dessen Kunstrasenplatz die Austragung der Partie wohl garantieren dürfte. Der FC Sülbeck/Immensen erwartet TuSpo Petershütte, die SVG Einbeck bekommt es mit dem FC Grone zu tun. Und die SG Dassel/Sievershausen brennt auf die Revanche für die deftige Hinrundenniederlage in Osterode. Alle Spiele werden, soweit sie stattfinden, Sonntag um 14 Uhr angepfiffen.

FC Sülbeck/I. - TuSpo Petershütte (Hinspiel: 5:5). Im Durchschnitt fallen in den Spielen der Bezirksliga-Staffel 4 vier Tore je Begegnung. Die Sülbecker aber lagen in ihren 17 bisherigen Punktspielen schon sechs Mal über diesem Schnitt. Darunter auch bei der torreichsten Begegnung der laufenden Spielzeit, dem 5:5 in Petershütte. Auch sonst hatte die Partie seinerzeit einiges zu bieten: Die erste Halbzeit dauerte verletzungsbedingt deutlich über 70 Minuten, der FC hatte fünf verschiedene Torschützen in seinen Reihen (Breitenstein, Niemann und Niesmann sowie F. und P. Papenberg) und damit so viele wie niemals sonst. Und er sicherte sich den einen Auswärtspunkt erst in der Nachspielzeit. Diesmal soll es schneller (und besser) gehen.

SVG Einbeck - FC Grone (2:1). Einbecks Trainer Christoph Adamek verweist auf sein Statement aus der Vorwoche, demzufolge „in dieser Klasse fast jeder jeden schlagen kann“. Mit dem FC Grone kommt am Sonntag eine Mannschaft, die von den abstiegsbedrohten Teams noch mit den besten Aussichten auf Erfolg um den Klassenerhalt kämpft und dementsprechend ernst genommen werden sollte. Ob der Platz in Einbeck ein Spiel zulasse, werde man, so Adamek, wohl frühestens am Wochenende wissen.

SG Dassel/S. - VfR Dostluk Osterode (1:5). Keine einfache Aufgabe für die Solling-SG: Der VfR holte aus neun Auswärtsspielen bei 19:23 Toren zehn Punkte (zwei Siege und vier Unentschieden), die SG aus neun Heimspielen bei 25:12 Toren (darunter das 9:0 über den FC Eintracht Northeim II) 14 Zähler (vier Siege und zwei Unentschieden). Es fällt schwer, einen Favoriten auszumachen.

Bovender SV - Eintracht Northeim II (1:0). Mut macht das respektable Hinspielergebnis. Ob das aber der Eintracht-Reserve am Bovender Südring weiterhelfen kann, bleibt offen. Personell lebt die Elf weiter von der Hand in den Mund. Aus der Landesliga seien bestenfalls ein, zwei Verstärkungen zu erhoffen. Und die A-Jugend spiele möglicherweise erst am Sonntag und könne dann, da zwei Spiele an einem Tag für A-Jugendliche nicht statthaft sind, keinen Akteur abstellen. Voraussetzung für ein ordentliches Ergebnis sei, „dass die Abwehr steht und nicht solche Böcke schießt, wie die Nationalelf gegen Japan“, betont Eintracht-Betreuer Uli Höcker.   (Edzard Korte)

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