Fußball-Bezirksliga: Bad Gandersheim gewinnt mit 1:0 in Denkershausen

Breitensteins Tor entscheidet

Gandersheims Tobias Oehlsen (rechts) war ständiger Bewacher des Denkershäuser Spielmachers Robin Bilbeber. Foto: osx

Denkershausen. Das Tor des Tages von Lars Breitenstein sicherte der SVG Bad Gandersheim am Samstag im Kreisderby der Fußball-Bezirksliga einen verdienten 1:0 (1:0)-Sieg bei der SG Denkershausen. In der Resultatsanalyse stimmten die beiden Trainer überein.

Der von den hektischen Schlussminuten sichtlich mitgenommene SVG-Trainer Nils Leonhardt haderte nur mit der fahrlässigen Chancenauswertung seiner Elf. „Wir müssen in der ersten Hälfte unsere Führung ausbauen. Gegen Ende der Partie ist Denkershausen zwar noch zu gefährlichen Aktionen gekommen, doch unser Sieg geht in Ordnung“, bilanzierte er. „Der Sieg für Gandersheim ist verdient, denn wir haben in der ersten Halbzeit einfach zu wenig in der Offensive gemacht“, gratulierte SG-Trainer Markus Schnepel neidlos seinem Kollegen. Während die Kurstädter damit ihre Negativserie beendeten, bleiben die Denkershäuser im Jahr 2015 weiterhin sieglos.

Immerhin hätten die Blau-Weißen - auch wenn das des Guten wohl zu viel gewesen wäre - beinahe noch einen Punkt gerettet. So bei einer Aktion Lucas Goldmanns in der Nachspielzeit oder beim Ralf Lehrke-Kopfball (86.), der knapp über die Latte strich. Und noch davor hätte SVG-Keeper Arne Hoppmann gegen den fulminanten Distanzschuss des jungen Lukas Henne wohl keine Chance gehabt. Doch das ist alles „hätte, wenn und aber“ nach dem Prinzip Hoffnung.

In der besten Phase der Denkershäuser in den zweiten 45 Minuten war da längst vergessen, dass SG-Torhüter Benny Wendt das Privatduell gegen Gandersheims Benny Statz mit einigen Paraden zu seinen Gunsten entschieden hatte.

Der Kapitän der Grün-Weißen prägte das Spiel seiner Elf in der Offensive und hatte vor dem Seitenwechsel uneigennützig zwei Riesenmöglichkeiten für Bruno und Breitenstein vorbereitet, die aber beide vergaben. Fehlerlos agierte auf Seiten der Kurstädter Tobias Oehlsen, der mit fairen Mitteln Denkershausens Spielmacher Robin Bilbeber in seinem Wirkungskreis einschränkte. Zwar gab es auf beiden Seiten einige kleine Ruppigkeiten, die allerdings von der entschlossen amtierenden Schiedsrichterin Caroline Hamka rigoros unterbunden wurden. Sie verteilte völlig zu-recht acht gelbe Karten. (osx)

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