SG Werratal: Mike Hoffmann geht ohne konkretes Ziel in die Saison – Durchlässigkeit zur Zweiten wichtig

Bezirksliga: Nur bunte Schuhe regen den Trainer auf

Auf ein Neues: Die SG Werratal mit (hinten von links) Sebastian Lehne, Siggi Pleitz (Betreuer), Michael Heumann (Betreuer), Mike Hoffmann (Trainer), Frederik Köhler, Niklas Börner, Boris Schuster, Deniz Ürer, Cesur Yazcici, Hendrik Suslik, Janek Guthardt, Samih Bisevac,

Hedemünden. Ein gutes halbes Jahr ist es her, dass Mike Hoffmann den Trainerposten bei Fußball-Bezirksligist SG Werratal übernahm. Vor dem Saisonauftakt am Sonntag bei der SG Lenglern (15 Uhr) baten wir den 41-Jährigen, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen.

Herr Hoffmann, wie fällt Ihre Bilanz nach einem halben Jahr SG Werratal aus?

Mike Hoffmann: „Damit kann man zufrieden sein! Wir sind nicht abgestiegen und unsere zweite Mannschaft ist in die Kreisliga aufgestiegen. Der Seniorenbereich hat wieder zusammengefunden und es nimmt sich keiner mehr zu wichtig. Diese Zeiten sind vorbei.“

Was gefällt Ihnen an diesem Verein?

Hoffmann: „Die Stimmung ist momentan ausgezeichnet und es macht Spaß, dort zu arbeiten. Aber es werden sicher auch mal schwierige Zeiten kommen. Besonders viel Spaß macht es mir, mich mit Klaus Burhenne über Fußballtaktik zu unterhalten und darüber zu diskutieren.“

Was eher nicht?

Hoffmann: Am Verein habe ich zurzeit nichts auszusetzen. Was die Spieler angeht, gefallen mir die bunten Fußballschuhe nicht, die einige tragen. Für mich dürfte es nur Schwarz und Weiß geben.“

Wie lief die Saisonvorbereitung?

Hoffmann: „Die Spieler, die im Training waren, haben sich richtig reingehauen, da kann ich mich nicht beschweren. Ansonsten habe ich genau das Problem, das die anderen Trainer auch haben: Die Spieler fahren in den Urlaub und kommen nicht fit nach Hause. Das zu beheben, dauert oft bis in den September hinein. Dagegen kann man aber nichts tun, wir sind schließlich keine Profis. Aber dann dürfen sich die Spieler auch nicht beschweren, wenn es zu Saisonbeginn noch nicht so läuft.“

Bereitet Ihnen das Pokal-Aus vom Sonntag Kopfzerbrechen?

Hoffmann: „Nein! Vielleicht kam so ein Dämpfer zur richtigen Zeit, wir hatten ja vorher kein Spiel verloren. Ich weiß ja, warum wir verloren haben, daher nehme ich es sportlich. Bremke war an dem Tag besser und spritziger als wir.“

Welche Ziele haben Sie für die neue Spielzeit?

Hoffmann: „Die Mannschaft weiter zu entwickeln und den einen oder anderen Spieler aus der zweiten Mannschaft in die Erste zu holen. Das hat ja mit Samih Bisevac, Mario Ivandic und Cesur Yazici im letzten halben Jahr ganz gut geklappt.“

Was erwartet Sie am Sonntag im Auftaktspiel in Lenglern?

Hoffmann: „Da Lenglern für mich der Top-Titelanwärter ist, ein sehr schweres Spiel. Wir werden versuchen, dagegen zu halten. Lenglern hat den stärksten Sturm und mit Heimbüchel den besten Spieler der Liga! Ich verstehe nicht, dass so ein Junge in der Bezirksliga spielt. Aber ich kann es mir natürlich denken, warum.

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