Fußball-Bezirksliga: Platz in Hedemünden gesperrt – Hagenberg muss sich äußern

Darf SG auswärts ran?

Klein aber oho: Seine Stärken hat Marc Glatter am Boden. Hier gewinnt er aber ein Kopfballduell. Foto: Schröter

Hedemünden. Ihre Durststrecke überwinden und endlich wieder ein Erfolgserlebnis feiern wollen die Bezirksliga-Fußballer der SG Werratal. Ob das ausgerechnet im Spiel gegen den bärenstarken Aufsteiger von GW Hagenberg gelingt, scheint ungewiss. Zumal die Austragung der Partie gestern fraglich war. Der Heimplatz in Hedemünden wurde gesperrt. Ob Hagenberg am Sonntag (14.30 Uhr) die Gastgeberrolle übernimmt, war noch nicht entschieden.

Knapp zwei Monate ist es her, dass die Werrataler ihren letzten Sieg bejubeln durften. Das war am 19. August im ersten Saison Punktspiel überhaupt beim 2:0-Heimerfolg über den SC Hainberg. Seither gab es sechs Niederlagen (zuletzt das 0:1 in Bremke) und zwei Unentschieden. Und damit findet sich das in der vergangenen Saison so erfolgsverwöhnte Team von Trainer Thomas Hellmich in der Tabelle plötzlich auf einem Abstiegsplatz wieder.

„Bei uns herrscht derzeit das Prinzip Hoffnung“, sagt Hellmich, für den die Situation ebenso ungewohnt ist wie für seine Spieler. „Damit haben wir alle nicht gerechnet“, meinte er schon vor Wochen. Aus der jetzigen Situation könne sich die Mannschaft nur selbst befreien, „wenn sie noch mehr zusammenhält und die Spieler noch enger zusammenrücken“.

Genau das sei schon am Sonntag zwingend nötig, wolle man überhaupt eine Siegchance gegen die Grün-Weißen vom Hagenberg haben. Nach dem überraschenden 1:1 gegen Breitenberg am vergangenen Samstag ist der Aufsteiger in der Tabelle zwar auf den sechsten Platz abgerutscht, hat aber mit 18 Punkten nur fünf Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Lenglern. „Hagenberg hat mit Grzegorz Podolczak und Robert Jinadu Crespo zwei echte Ausnahme-Stürmer und ist auch ansonsten ein sehr, sehr starker Gegner“, sagt Hellmich, der wohl wieder auf André Thüne und eventuell auch auf Ruslan Wagner zurückgreifen kann. (per)

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